 |
F3 Cup: Catharina Felser im V8STAR

|
 |
Felser: "Es hat viel Spaß gemacht und es war sehr interessant" |
 |
 |
 |
 |
| Ende September lud die Organisation der V8STAR zwanzig Piloten nach Zandvoort ein, um einen V8STAR-Wagen zu testen. Unter den Auserwählten war auch Catharina Felser, die momentan wieder einzige Dame im Feld des RECARO Formel-3-Cups.
„Der Kontakt kam über Radio Lippe zustande“, so die Süddeutsche, die nie zuvor in einem Tourenwagen unterwegs war. „Ich habe mich schon länger für die V8STAR interessiert und mag diese Autos. Beim Marlboro Masters habe ich mich bei Altfrid Heger etwas näher über diese Rennserie informiert.“
Nun folgte am Saisonende die Einladung zu einer Testfahrt. „Jeder durfte zwanzig Runden fahren. Einen Dreher konnte ich nicht verhindern, aber sonst war alles im grünen Bereich“, fasst die Dame, die nach inoffizieller Rangliste die Viertschnellste unter den zwanzig Fahrern war, die nackten Fakten zusammen. „Es hat viel Spaß gemacht und es war sehr interessant, einmal ein geschlossenes Rennauto zu fahren. Wobei es sehr ungewohnt war, dass man dauernd irgendwelche Streben vom Käfig sieht, wenn man den Kopf umdreht.“
Die größte Umstellung vom bulligen V8STAR-Fahrzeug zum Formel-3-Renner sei das wesentlich höhere Gewicht. „Sonst ist der Unterschied gar nicht so groß“, meinte die Trella-Pilotin.
Ob sie nun ihre Karriere in Richtung Tourenwagen oder V8STAR orientiert, steht in den Sternen. „Ich konzentriere mich erstmal vor allem auf die letzten beiden Formel-3-Rennen. In Oschersleben möchte ich meine guten Leistungen vom A1-Ring bestätigen“, beschrieb sie die nähere Zukunft. „Was ich danach machen werde, liegt wie immer vor allem an den vorhandenen Finanzen. Ich bin offen für alles, sowohl weiter Formel-Autos als auch Tourenwagen.“ |  |