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DTM: Schneider Bestzeit, Albers nur Neunter

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Schneider war auf seiner "Hausstrecke" nicht zu bremsen |
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| Die Begeisterung für die engste Titelentscheidung aller Zeiten lockte bereits am Freitag des Finalwochenendes Tausende von Fans an den Hockenheimring Baden-Württemberg. Dabei setzte sich der mit einem Punkt Vorsprung führende Bernd Schneider zunächst klar gegen seinen Rivalen um den Titel durch. Mit 1.36,419 Minuten markierte der dreifache Champion im AMG-Mercedes CLK die Tagesbestzeit auf seinem Leib-und-Magen-Kurs. Der Meisterschaftszweite Christijan Albers, geschwächt durch eine Erkältung, konnte nicht kontern und fand sich mit einer guten halben Sekunde Rückstand nur auf Rang neun wieder. Wie schon zuletzt in Zandvoort setzte sich die Opel-Mannschaft ausgezeichnet in Szene: Alain Menu war mit 1.36,548 Minuten Zweiter, Manuel Reuter Vierter, Timo Scheider Fünfter. Dritter wurde der ehemalige Formel-1-Fahrer Jean Alesi, der zwar in Sachen Meisterschaft kein Wörtchen mehr mitreden kann, sich aber gerne mit einem Sieg aus der Saison verabschieden würde – genauso wie Mattias Ekström, der als schnellster Abt-Audi-Fahrer Tagessechster wurde. Dabei lagen die ersten zehn DTM-Piloten innerhalb von lediglich sieben Zehntelsekunden. Das Qualifying morgen übertragen die Dritten Programme HR und WDR ab 13 Uhr live, SWR und BR zeitversetzt (siehe auch unten „DTM im Fernsehen“).
„Eine Vorentscheidung ist meine heutige Rundenzeit noch lange nicht“, sagte Schneider. „Wir haben uns darauf konzentriert, meinen CLK gut abzustimmen und den optimalen Kompromiss für den Grand-Prix-Kurs zu finden. Was ich total irre finde, sind die vielen Zuschauer, die schon heute hier waren. Das habe ich freitags bei der DTM noch nicht erlebt. Man hatte echt Mühe, mal fix durchs Fahrerlager zu kommen.“ Opels dienstältester Pilot Manuel Reuter schloss sich an: „Zu sehen, wie die DTM hier ankommt, tut gut. Ich habe schon viele Autogramme geschrieben. Was die Abstimmung des Autos angeht, ist es unglaublich wichtig, schon freitags auf dem richtigen Weg zu sein und das Programm problemlos abarbeiten zu können. Mein Team hat tolle Arbeit geleistet, denn mein Astra Coupé lag heute perfekt.“ Mattias Ekström, im Abt-Audi TT-R Meisterschafts-Vierter, war zwar noch nicht ganz zufrieden mit seiner heutigen Platzierung als Sechster: „Aber es macht mich auch nicht nervös. Wir haben heute ein paar Dinge ausprobiert und für morgen einige kleine Änderungen in petto. Und dann geht’s ab Richtung Pole Position – falls mir der Schneider nicht einen Strich durch die Rechnung macht! “
,,Bye, bye Lupo Cup”-Charity Race mit ehemaligen DTM-Stars
Mit einem einzigartigen Rennen verabschiedet sich der ADAC VW Lupo Cup nach sechs Jahren von den Fans – mit dem „Bye, bye Lupo Cup“-Charity Race, das am Sonntag direkt vor dem DTM-Finale ausgetragen wird. Zum erlesenen Starterfeld in den 125 PS starken VW Lupo zählen die DTM-Champions Klaus Ludwig, Frank Biela und Kurt Thiim sowie ihre ehemaligen DTM-Fahrerkollegen Klaus Niedzwiedz, Armin Hahne, Christian Danner, Jörg van Ommen, Altfrid Heger, Walter Mertes, Emanuele Pirro, Roland Asch, Harald Grohs und Gerd Ruch, außerdem Dakar-Siegerin Jutta Kleinschmidt. 2004 wird der Lupo auf der Rennstrecke durch ein neues VW-Modell abgelöst. Die Einnahmen des Charity-Race kommen einer Stiftung für Straßenkinder zugute. Dabei stehen die Chancen auf eine hohe Geldsumme gut: Die Startpositionen für das Rennen müssen von den ehemaligen DTM-Stars ersteigert werden.
Auftritt von„Reamonn“, Autogramme und Ehrung nach Rennende
Wie schon im vergangenen Jahr werden nach der Auslaufrunde des Finalrennens die Tore geöffnet, so dass die Zuschauer zur Siegerehrung auf die Strecke kommen können. Auf der Start-Ziel-Geraden werden dann die DTM-Rennautos aufgereiht. Danach gibt es auf der ARD-Bühne Interviews, Autogramme, ein Auftritt von „Reamonn” – und jede Menge Fanartikel zu gewinnen. Und natürlich die Ehrung des neuen Meisters.
Attraktionen rund ums Rennen: Popkonzerte, SWR3 DanceNight und mehr
Eine der Hauptattraktionen des Rahmenprogramms ist vor allem für junge Leute am Sonntagmittag das Konzert der US-Boygroup „B3” und von „Reamonn” auf der ARD-Bühne mitten im Fahrerlager. Der Eintritt für Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre ist ohnehin fürs gesamte Wochenende frei. Auch die SWR3 DanceNight gehört schon zum beliebten Standard bei der DTM, diesmal allerdings nicht auf dem Boxendach sondern in einem Zelt am Conti-Kreisel. Aber auch in der „Markenwelt”, zu der man keine Fahrerlagerkarte benötigt, geht die Post ab: Hier präsentiert sich zum Beispiel die Air&Space Tour 2003 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. NASA-Astronaut TJ Creamer berichtet vom Alltag im All. Zuschauer können im Selbstversuch auf der Bühne testen, wie Astronautennahrung schmeckt und beim Space-Quiz Fragen rund um die Raumfahrt beantworten. Eine weitere Attraktion in der Markenwelt ist der schon traditionelle Auftritt der Stuttgarter Band „MadChick of Soul“ auf der Mercedes-Bühne.
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