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2003-09-27 23:11:14 - ks
F1: Wenn zwei sich streiten…

Blieb auf dem 4,192 km langen Kurs ohne Fehler: Kimi Räikkönen
…freut sich bekanntlich der Dritte: Im Kampf um die WM-Krone scherte sich Kimi Räikkönen beim Großen Preis der USA in Indianapolis die Pole Position. Für den Finnen, der in der WM-Wertung hinter Schumacher (82 Punkte) und Montoya (79) mit 75 Punkten auf Rang drei liegt, ist es die zweite Formel-1-Pole seiner Karriere. Seine Rivalen im Titelkampf strauchelten: Montoya schaffte auf dem legendären Motorspeedway die viertbeste Zeit, Michael Schumacher wurde enttäuschender Siebter.

„Ich freue mich für das ganze Team über diese Pole Position. Es ist sehr wichtig, dass meine beiden Konkurrenten im Kampf um die Weltmeisterschaft hinter mir stehen“, sagte McLaren-Mercedes-Pilot Räikkönen nach dem Qualifying. „Ein Superjob von Kimi“, lobte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug seinen Schützling. „Es ist interessant, Kimi und nicht Michael ganz vorn zu sehen. Kimi ist eben immer für eine Überraschung gut.“, sagte Juan Pablo Montoya. Nach einer blitzsauberen Fahrt des jungen Finnen blieben die Uhren auf 1:11,670 Minuten stehen. Publikumsliebling Montoya war 0,278 Sekunden langsamer, Schumacher gar 0,524. „Das Rennen ist lang, da weiß man nie, was passiert. Aber wir haben eine gute Strategie“, hofft Räikkönen auf seinen zweiten Karrieresieg. Damit wäre der junge Finne der Chance auf den Titel in seiner noch jungen Formel-1-Karriere einen Schritt näher gerückt.

Hinter Räikkönen holte sich Schumachers Teamkollege Rubens Barrichello den zweiten Platz. „Er kann Montoya wichtige Punkte wegnehmen“, hofft Schumacher auf Hilfe. Der Franzose Olivier Panis im Toyota wurde Dritter. Ralf Schumacher im zweiten Williams- BMW beendete die Qualifikation als Fünfter mit Kopfschmerzen. Die beiden Sauber-Piloten Nick Heidfeld und Heinz- Harald Frentzen gehen von den Startpositionen 13 und 15 in ihren vorletzten Grand Prix für das Schweizer Team.

Ergebnis Qualifying:
1. Kimi Räikkönen (Finnland) McLaren-Mercedes 1:11,670 Minuten (210,565 km/h)
2. Rubens Barrichello (Brasilien) Ferrari 1:11,794 Minuten
3. Olivier Panis (Frankreich) Toyota 1:11,920 Minuten
4. Juan Montoya (Kolumbien) Williams-BMW 1:11,948 Minuten
5. Ralf Schumacher (Kerpen) Williams-BMW 1:12,078 Minuten
6. Fernando Alonso (Spanien) Renault 1:12, 087 Minuten
7. Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari 1:12,194 Minuten
8. David Coulthard (Schottland) McLaren-Mercedes 1:12,297 Minuten
9. Cristiano da Matta (Brasilien) Toyota 1:12,326 Minuten
10. Jarno Trulli (Italien) Renault 1:12,566 Minuten
11. Jenson Button (England) BAR-Honda 1:12,695 Minuten
12. Jacques Villeneuve (Kanada) BAR-Honda 1:13,050 Minuten
13. Nick Heidfeld (Mönchengladbach) Sauber-Petronas 1:13,083 Minuten
14. Mark Webber (Australien) Jaguar-Cosworth 1:13,269 Minuten
15. Heinz-Harald Frentzen (Mönchengladbach) Sauber-Petronas 1:13,447 Minuten
16. Justin Wilson (England) Jaguar-Cosworth 1:13,585 Minuten
17. Giancarlo Fisichella (Italien) Jordan-Ford 1:13,798 Minuten
18. Ralph Firman (England) Jordan-Ford 1:14,027 Minuten
19. Jos Verstappen (Niederlande) Minardi-Cosworth 1:15,360 Minuten
20. Nicolas Kiesa (Dänemark) Minardi-Cosworth 1:15,644 Minuten
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