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2003-09-20 15:50:37 - ks
Carrera Cup: Klaus Graf Trainingsschnellster

Graf fuhr die Bestzeit in 1:44.787 Minuten
Klaus Graf (Dornhan) sicherte sich den besten Startplatz für den achten Lauf des Porsche Carrera Cup im niederländischen Zandvoort. Der Tabellen-Zwölfte umrundete den 4,3 Kilometer langen Kurs in 1:44.787 Minuten und war damit vier zehntel Sekunden schneller als Frank Stippler (Bad Münstereifel), der seinen Porsche auf Startplatz zwei brachte.

Romain Dumas (Frankreich) als Drittschnellster und Wolf Henzler (Nürtingen) teilen sich die zweite Startreihe. Nach einem Unfall des Franzosen wenige Minuten vor Schluss des Trainings mussten alle Fahrer die Zeitenjagd einstellen, weil die Streckenposten die Unfallstelle mit gelben Flaggen sicherten. Dumas blieb unverletzt.

Tabellenführer Mike Rockenfeller (Neuwied) gehörte zu den Betroffenen. Rockenfeller nimmt das 19-Runden-Rennen am Sonntag vom sechsten Startplatz auf, während Frank Stippler als sein stärkster Gegner im Kampf um den Gesamtsieg weit vorne in der Startaufstellung steht. Wegen der Charakteristik des Dünenkurses an der Nordseeküste, der sehr eng und kurvenreich ist, gilt hier Überholen als außerordentlich schwierig.

Klaus Graf (Startplatz eins): "Das war eine Mörder-Runde. Ich wüsste nicht, an welcher Stelle der Strecke ich noch schneller hätte fahren können. Unser Techniker Frank Rohwer und ich haben vom ersten Augenblick dieses Rennwochenendes an in die richtige Richtung gearbeitet. Jetzt bin ich erst mal glücklich, aber das Rennen morgen wird hart. Zandvoort ist anstrengend."

Frank Stippler (Startplatz zwei): "In der Anfangsphase baute mein Auto einfach keinen Grip auf. Ich fuhr mit dem Messer zwischen den Zähnen, aber es ging wenig. Dann haben wir offenbar doch noch eine ganz gute Lösung gefunden. Ich denke, ich hätte noch schneller fahren können, wären gegen Ende die gelben Flaggen nicht rausgekommen."

Romain Dumas (Startplatz drei): "Schade, schade! Ich fühlte einfach, dass unser Porsche heute unheimlich gut abgestimmt war - und dann fliege ich in den Schotter! Der dritte Startplatz ist okay. Aber ich hatte in den vergangenen Rennen so viel Pech mit Konkurrenten, die mich von der Bahn boxten, dass ich mich nicht traue, mich auf Sonntag zu freuen. Morgen wissen wir mehr."
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