Mit einem einzigartigen Rennen verabschiedet sich der ADAC VW Lupo Cup nach sechs erfolgreichen Jahren von den Motorsport-Fans: Beim Finale der DTM starten am 5. Oktober in Hockenheim zahlreiche ehemalige DTM-Stars beim "Bye, bye Lupo Cup"-Charity Race.
Zum erlesenen Starterfeld zählen die DTM-Champions Klaus Ludwig (Gesamtsieger 1988, 1992 und 1994), Hans-Joachim Stuck (Champion 1990) und Kurt Thiim (Meister 1986). Auch Ellen Lohr, die 1992 in Hockenheim als bisher einzige Frau ein DTM-Rennen gewann, tritt im 125 PS starken VW Lupo an, ebenso die ehemaligen Formel 1-Piloten Christian Danner und Emanuele Pirro sowie die DTM-Altstars Roland Asch, Jörg van Ommen, Harald Grohs, Altfrid Heger und Gerd Ruch. Volkswagen Werksfahrerin Jutta Kleinschmidt, 2001 Gesamtsiegerin der Rallye Dakar, gibt bei diesem einmaligen Rennen ein Gastspiel auf der Rundstrecke. Komplettiert wird das 18-köpfige Starterfeld durch den Gewinner und den Zweitplatzierten des diesjährigen ADAC VW Lupo Cup.
Seit 1998 diente der VW Lupo in der von ADAC und Volkswagen Racing gemeinsam durchgeführten Nachwuchsserie als Sprungbrett für zukünftige Tourenwagen-Piloten. In der Saison 2004 wird der Lupo auf der Rennstrecke durch ein neues Volkswagen Modell abgelöst. Am bewährten Konzept der Nachwuchsförderung im Rahmen der DTM werden ADAC und Volkswagen Racing dabei festhalten. "Der Lupo Cup hat sich als Nachwuchsserie erfolgreich im Umfeld der höchsten deutschen Tourenwagen-Serie etabliert", erklärt Volkswagen Motorsport Direktor Kris Nissen. "Mit dem einzigartigen Rennen in Hockenheim wird die Verbindung zwischen den jungen Nachwuchsfahrern und den erfolgreichen Tourenwagen-Spezialisten der DTM noch enger. Ich bin gespannt, wie die alten Hasen mit dem für Einsteiger konzipierten VW Lupo zurecht kommen."
Das "Bye, bye Lupo Cup"-Charity Race dient gleichzeitig einem guten Zweck: Alle Einnahmen der Veranstaltung kommen der von Volkswagen und "Terre des Hommes" zur Hilfe von Straßenkinder-Projekten an Konzernstandorten ins Leben gerufenen Stiftung "Eine Stunde für die Zukunft" zugute. Die Chancen, dass eine hohe Geldsumme gestiftet werden kann, stehen gut: Die Startpositionen für das Rennen am Sonntag müssen von den ehemaligen DTM-Stars ersteigert werden. Wer am meisten bietet, startet von der Pole Position.
Am Freitag und am Samstag erhalten alle Fahrer bereits die Gelegenheit, sich mit den 125 PS starken VW Lupo vertraut zu machen. Das Rennen selbst beginnt am Sonntag um 12:00 Uhr - vor dem Start des DTM-Finales.
Ungewöhnlich sind nicht nur die hochkarätigen Teilnehmer des "Bye, bye Lupo Cup"-Charity Race, sondern auch die Strafen, die im Falle eines Regelverstoßes verhängt werden. Wer beispielsweise zu früh startet, muss 30 Minuten lang auf einer der Tribünen Autogramme schreiben. Wer unter gelber Flagge überholt, muss während des DTM-Rennens die Anzeigentafel eines DTM-Teams bedienen.
"Das wird ganz sicher ein Riesenspaß für die Zuschauer und ein noch nie da gewesener Event", ist Volkswagen Motorsport Direktor Kris Nissen, selbst ehemaliger DTM-Pilot, einer der Initiatoren und Instruktor des ADAC VW Lupo Cup überzeugt. "Dieses Rennen ist ein toller Abschied für den ADAC VW Lupo Cup, eine Bereicherung für das DTM-Finale und dient noch dazu einem guten Zweck."
Die Zuschauer in Hockenheim bekommen den VW Lupo bei seinem letzten Auftritt auf der Rennstrecke sogar im Doppelpack geboten: Am Sonntagmorgen geht vor dem Warm-up der DTM das Finale des ADAC VW Lupo Cup 2003 über die Bühne.