Konnte seine Tabellenführung weiter ausbauen: Ryan Briscoe
Das erste Rennen der Formel 3 Euro Serie auf dem A1-Ring gewann Ryan Briscoe mit einem klaren Start-Ziel-Sieg vor Alexandre Prémat und Bruno Spengler. Der Österreicher Christian Klien, der beim Start zwei Plätze verlor, kämpfte sich wieder auf Platz fünf vor, kam aber dann an seinem Team-Kollegen Markus Winkelhock nicht mehr vorbei. Auch zwei ehemalige Formel 1-Weltmeister verfolgten mit Argusaugen das Rennen der Anwärter auf die Formel 1: Niki Lauda und Keke Rosberg.
Beim Start des ersten Rennens der Formel 3 Euro Serie auf österreichischem Boden kamen die ersten Drei, Ryan Briscoe vom Team PREMA Powerteam und die beiden ASM-Piloten Alexandre Prémat und Bruno Spengler, gut weg. Der Österreicher Andreas Zuber (Team Rosberg) zog nach einem hervorragenden Start an Markus Winkelhock (Mücke Motorsport) vorbei und setzte sich auf den vierten Platz, den er allerdings in der neunten Runde durch einen Dreher wieder abgeben musste und das Rennen auf dem neunten Platz beendete. Auch Adam Carroll (Opel Team KMS), Gaststarter aus der britischen Formel 3 Meisterschaft, und Nico Rosberg (Team Rosberg) konnten beim Start einige Plätze gut machen und verwiesen damit unter anderem Christian Klien (Mücke Motorsport) an die achte Position.
Der Österreicher kämpfte sich aber Stück für Stück wieder bis auf den fünften Platz vor, hinter seinen Team-Kollegen Winkelhock. Während der Meisterschaftsführende Ryan Briscoe bereits mit 6 Sekunden Vorsprung vor Alexandre Prémat einsam seine Runden zog, lieferten sich dahinter Bruno Spengler, Markus Winkelhock und Christian Klien heiße Positionskämpfe. Allerdings gab dort bis zum Schluss keiner mehr seine Position auf. Selbst ein gewagter Überholversuch von Klien in der letzten Runde blieb erfolglos. Der ASM-Pilot Olivier Pla, derzeit Dritter in der Meisterschaft, konnte in den ersten Runden bis auf Platz acht vorfahren, musste aber dann drei Runden vor Schluss aufgeben, da seine Reifen Luft verloren und er keine Chance mehr hatte.
Der Österreicher Bernhard Auinger (Superfund TME) konnte von seinem 22. Startplatz auf den 13. vorfahren, während seine Landsmänner Richard Lietz HBR Motorsport) und Philipp Baron (Team Ghinzani) auf dem 18. und 21. Platz landeten. Mit seinem heutigen Sieg gewann der Australier insgesamt fünf der bisher 13 Rennen und konnte seinen Vorsprung in der Meisterschaftstabelle wieder etwas ausbauen. Er führt nun mit 26 Punkten vor Christan Klien.