Am 25.-27-07.2003 fanden sich die Fahrer der Internationalen Formel V zum Meisterschaftslauf an der Lausitz ein. Das ganze Wochenende dominierte Jan Wezel mit seinem DRM aus dem Paschke Racing Team. Schon im Zeittraining fuhr er fast 2,5 Sekunden schneller als der Zweitplazierte. Im Wertungslauf am Samstag waren es dann fast 3 Sekunden!
Die Startreihenfolge lautete so Jan vor Sven Glöckner, der dieses Wochenende wieder ein gutes Setup fand, dann der Tabellenführer Joachim Lutz, Manfred Benninger, Joe Welzel und Arno Sommer, der ein Fahrzeug aus dem Paschke Rennstall pilotierte.
Im Rennen hatten dann zwei Fahrer überhaupt kein Glück. Joachim Lutz kämpfte schon im Training mit Motorproblemen und dies setzte sich am Samstag fort. Joachim musste in der Einführungsrunde die Box ansteuern und startete dann aus der Boxengasse. Leider blieb sein Fahrzeug bereits in der ersten Rennrunde mit einem Defekt dann liegen.
Schlimmer war es für Manfred Benninger aus Würzburg. Der immer fantastisch startende Manfred machte auch an der Lausitz seinem Ruf alle Ehre, drehte sich jedoch auch in der ersten Runde und ein Fahrzeug der HRA-Serie fuhr im bei dieser Aktion so heftig ins Auto, dass auch für Ihn dann das Rennen bereits gelaufen war.
So zog Jan Wezel fast einsam seine Runden und gewann den Lauf mit über 30 Sekunden vor Sven Glöckner und Joe Welzel. Auf den Plätzen folgten überraschend dann Arno Sommer bei seinem Formel V Debüt und dem „luftgekühlten“ Vorstand der Formel V Deutschland, Rainer Badura.
Am Sonntag fand dann ein weiterer Lauf statt, der aber nicht zur Meisterschaft gewertet wurde. Diesen gewann Sven Glöckner vor Joachim Lutz und Manfred Benninger. Jan Wezel fiel leider mit einem Getriebeschaden 5 Runden vor Schluss aus, aber er pilotierte ja auch einen neuen Wagen des Paschke Racing Teams und fuhr auch mit diesem in dem Rennen die schnellste Runde.