Das Team Dyson Racing gewann am Sonntag den Infineon Grand Prix von Sonoma. Damit besiegelten die Fahrer James Weaver und Butch Leitzinger den ersten ALMS-Gesamtsieg für einen LMP 675 Prototypen. Hinter dem Lola EX257-MG des Dyson Teams sahen Frank Biela und Marco Werner im Joest Audi R8 nur als Zweite die Zielflagge. In einem spannenden Finish schafften Johnny Herbert und JJ Lehto im Audi R8 des Champion-Teams noch den Sprung auf´s Treppchen, nachdem Herbert in der letzten Runde den Doran Lista Dallara-MG von Bill Auberlen und Didier Theys passiert hatte. Olivier Beretta und Gunnar Jeanette wurden im Panoz des JML-Teams.
„Das war für uns sehr aufregend“, so Leitzinger. „Das ist ein sehr wichtiger Sieg für den Sportwagensport. Die LMP675 Klasse wurde ins Leben gerufen, um es Privatiers wie dem Dyson-Team zu ermöglichen, es mit den großen Werksteams aufzunehmen. Wir haben heute gezeigt, dass die Rechnung aufgegangen ist.“
Auch ALMS-Präsident Scott Atherton zeigte sich zufrieden: „Wir haben heute einen bemerkenswerten und historischen Erfolg für die ALMS erlebt. Ich gratuliere Rob Dyson und seinem gesamten Team. Das ist der Lohn für die ausgiebige Testarbeit und schrittweise Weiterentwicklung ihres LMP675-Prototypen.“
In der GTS-Klasse dominierten einmal mehr Ron Fellows und Johnny O´Connell mit ihrer Werks-Corvette C5-R. Die beiden Amerikaner verwiesen ihre Markengefährten Oliver Gavin und Kelly Collins auf den zweiten Platz. Dritte wurden David Brabham und Jan Magnussen in ihrem Debüt-Rennen mit dem Prodrive Ferrari 550 Maranello.
Alles beim Alten auch bei den GT-Fahrzeugen. Sascha Maassen und Lucas Luhr siegten im Porsche 911 GT3 RS des Team Alex Job Racing. Luhr hatte in der vorletzten Runde Timo Bernhard, der schließlich gemeinsam mit Jörg Bergmeister auf zwei landete, die Klassenführung entrissen. Ralf Kelleners und Anthony Lazzaro beendeten das Rennen im Ferrari 360 Modena des Team Risi Competizione als Dritte.