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WRC: Sebastien Loeb bleibt der König von Deutschland

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Auch auf saarländischem Schotter war Loeb nicht zu bremsen |
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| Sebastien Loeb wiederholt bei der Rallye Deutschland seinen Vorjahressieg: Am Steuer des Citroen Xsara hatte der Franzose nach 22 Wertungsprüfungen allerdings nur 3,6 Sekunden Vorsprung auf Marcus Grönholm im Peugeot 206. Dritter wurde der Brite Richard Burns im Peugeot 206, der mit 43 Punkten weiterhin die WM-Wertung anführt.
Die Wertungsprüfungen 17 bis 22 standen auf der dritten und letzten Etappe beim achten WM-Lauf auf dem Programm. Monte Carlo-Sieger Loeb konnte zunächst seinen Vorsprung auf Grönholm weiter vergrößern, doch heftiger Regen in Prüfung 19 sorgte noch einmal für Spannung. Loeb, mit Trockenreifen unterwegs, drehte sich und verlor 31,3 Sekunden auf die Bestzeit von Sainz im Intermate-bereiften Citroen, während Grönholm 5,9 Sekunden gutmachen konnte. Auch Burns und McRae rückten dem Führungsduo näher.
Genau 13 Sekunden trennten Loeb und Grönholm vor der letzten Prüfung und der Doppelweltmeister riskierte noch einmal alles. „Die Strecke war sehr schmierig und ich mußte unheimlich aufpassen“, gab Grönholm, der noch nie eine Asphalt-Rallye gewinnen konnte, im Ziel zu. „Ich habe alles gegeben, doch es war wieder zu wenig“, haderte der Finne etwas mit seinem „Asphalt-Pech“. Bis zur Hälfte der letzten Prüfung hatte Loeb schon zehn Sekunden verloren. „Als ich die Zwischenzeit hörte, mußte ich doch etwas mehr riskieren“, gestand Loeb hinterher. „Eigentlich wollte ich keine Risiken mehr eingehen, aber Marcus Zeit war einfach so gut.“
Trotz zehn WP-Bestzeiten und Rang vier war Markko Märtin nicht zufrieden. „Ich hätte gewinnen können, wenn nicht sogar müssen“, ärgerte sich der Este. Rund 90 Sekunden büßte der Ford-Pilot auf den Prüfungen fünf und sechs nach Getriebeproblemen ein. Und in den Prüfungen 17 bis 19 stand Märtin nur Heckantrieb zu Verfügung und weitere 30 Sekunden gingen verloren. Da er zu spät im Service eincheckte, kamen weitere 20 Strafsekunden dazu. Im Ziel hatte der Griechenland-Sieger dann nur 57,9 Sekunden auf den Gesamtsieger.
Während Petter Solberg im verbliebenen Subaru Impreza auf Rang acht fuhr, sammelte Freddy Loix im besten Hyundai Accent als elfter noch einen Punkt für die Marken-WM. Teamkollege Armin Schwarz wurde bei seinem Heimspiel 12., der Deutsche Meister Matthias Kahle sah im Skoda Octavia als 15. das Ziel.
Endergebnis nach 22 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroen Xsara) 3:46.50,4 Stunden
2. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 206) + 3,6 Sekunden
3. Burns/Reid (Peugeot 206) + 19,7 Sek.
4. C.McRae/Ringer (Citroen Xsara) + 31,4 Sek.
5. Märtin/Park (Ford Focus) + 57,9 Sek.
6. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 1.38,6 Minuten
7. Duval/Prevot (Ford Focus) + 1.48,1 Min.
8. Solberg/Mills (Subaru Impreza) + 2.30,2 Min.
9. Robert/Bedon (Peugeot 206) + 3.12,8 Min.
10. Panizzi/Panizzi (Peugeot 206) + 3.39,6 Min.
11. Loix/Smets (Hyundai Accent) + 4.55,6 Min.
12. Schwarz/Hiemer (Hyundai Accent) + 7.15,2 Min.
13. Hirvonen/Lehtinen (Ford Focus) + 7.34,3 Min.
14. Sohlberg/Honkanen (Mitsubishi Lancer) + 11.49,4 Min.
15. Kahle/Göbel (Skoda Octavia) + 12.31,9 Min.
Wichtige Ausfälle:
WP 21: Kresta/Tomenek (Peugeot 206) Bremsen
WP 13: Gardemeister/Lukander (Skoda Fabia) Radaufhängung nach Unfall
WP 11: Bugalski/Chiaroni (Citroen Xsara) Motor
WP 11: Paasonen/Kapanen (Mitsubishi Lancer) Unfall
WP 11: Ginley/Kennedy (Ford Focus) Unfall
WP 7: Auriol/Giraudet (Skoda Fabia) Motor
WP 6: Mäkinen/Lindström (Subaru Impreza) Lichtmaschine
WP-Bestzeiten:
Märtin 10; Burns 4; Loeb, Grönholm und McRae je 2; Kresta und Sainz je 1.
Stand in der WRC (Fahrer):
1. Burns 43; 2. Sainz 39; 3. Grönholm 38; 4. Loeb 33; 5. Solberg 30; 6. C. McRae 28; 7. Märtin 27; 8. Rovanperä 16; 9. Mäkinen 15; 10. Duval 11; 11. Gardemeister 9; 12. Panizzi 6; 13. Auriol 4; 14. Robert, A. McRae, Schwarz & Hirvonen je 3; 18. Ginley 1.
Stand in der WRC (Marken):
1. Peugeot 95; 2. Citroen 88; 3. Ford 50; 4. Subaru 49; 5. Skoda 20; 6. Hyundai 7.
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