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2003-07-24 21:23:48 - ks
Historik: Rote Renner beim 31. AvD-Oldtimer-Grand-Prix

Die Farbe rot wird in diesem jahr eine große Rolle spielen
Zum ersten Mal startet die Shell Historic Ferrari Maserati Challenge beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring. Bei der 31. Auflage der größten Oldtimer-Rennveranstaltung auf dem Kontinent, die vom 8. bis zum 10. August 2003 stattfindet, füllen die roten Renner aus Maranello und Modena zwei Starterfelder mit je einem Rennen am Samstag und am Sonntag. Unter den Rennsportwagen und GTs finden sich zahlreiche legendäre Typen wie Ferrari 250 "Testa Rossa", Ferrari 250 GTO, Maserati 300S, Maserati "Birdcage" bis zu Ferrari Daytona Competizione und Ferrari 312P.

"Damit können die Zuschauer beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix besonders seltene Raritäten erleben, die sonst in keinem Starterfeld mehr anzutreffen sind", sagt Johannes Hübner, der Sport- und Pressechef des AvD. In der Challenge, die 1997 ins Leben gerufen wurde, sind alle historischen Rennfahrzeuge von Ferrari und Maserati sowie der Scuderia Ferrari. Seit dem letzten Jahr wird die Historic Challenge direkt von der Ferrari-Kundensportabteilung ausgerichtet.

Das Rennwochenende mit historischen Fahrzeugen aus sieben Jahrzehnten zählt zu den traditionreichsten Veranstaltungen auf dem Nürburgring. 1972 fand er zum ersten Mal statt, damals noch als zwangloses Treffen von Besitzern historischer Rennfahrzeuge, die ihre Schätze einfach ein bißchen bewegen wollten. Mittlerweile hat sich die historische Rennszene stark vergrößert, so dass rund 600 Fahrzeuge beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix an den Start gebracht werden.

Viele Fahrer historischer Rennfahrzeuge zieht es ein Mal im Jahr besonders zum Nürburgring. So kommt ein anerkannt gutes Feld zusammen, wie es bei kaum einer anderen Veranstaltung zu bewundern ist. Dabei ist der Nürburgring mit seiner Tradition natürlich ein Baustein der Anziehungskraft. Vor über 75 Jahren eingeweiht ist der Ring die älteste bestehende Rennstrecke des Landes, zudem bis 1976 der Austragungsort des vom AvD organisierten Großen Preises von Deutschland.

Aus diesem Grund wurde die legendäre Rennstrecke in der Eifel auch für den AvD-Oldtimer-Grand-Prix ausgewählt. Eine Woche nach dem Grand Prix auf der Nordschleife wurde auf der verkürzten Strecke, der sogenannten Betonschleife, der Oldtimer Grand Prix ausgetragen (damals noch unter dem Namen "Nürburgring Show").

Nur ein Mal wurde der seit 1972 ausgetragene AvD-Oldtimer-Grand-Prix nicht auf dem Nürburgring ausgetragen. 1983 zog die Veranstaltung zum Hockenheim um, weil am Nürburgring der neue Grand-Prix-Kurs gebaut wurde und dort kein Rennen ausgetragen werden konnte. Im Jahr darauf kehrte der AvD-Oldtimer-Grand-Prix zum Ursprungsort zurück.

Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr wird am Samstag, den 9. August 2003 beim 31. AvD-Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring wieder ein Nachtrennen für Rennsportwagen und GT-Fahrzeuge der 50er Jahre mit Trommelbremsen ausgetragen. Der Start erfolgt um 20.30 Uhr. Die erste Auflage des Rennens gewann Dr. Thomas Bscher in einem Maserati 300S (1956). In diesem Jahr gesellen sich zu den meist offenen Rennsportwagen noch einige ausgewählte GT, die nur über Trommelbremsen verfügen dürfen.

Besonderes Schmankerl für die Zuschauer: Samstag Abend ist in der Schnupperzeit ab 17 Uhr der Eintritt frei, sowohl auf den Tribünen als auch im Fahrerlager. Dann warten neben dem Nachtrennen das Rennen der European SportPrototypes mit spektakulären zweisitzigen Rennwagen aus den 60er und 70er Jahren, ein 1-Stunden-Rennen für Rennsportwagen und GT bis Baujahr 1965 mit Scheibenbremsen inklusive Le Mans-Startvorführung und der Lauf der Rennsportwagen bis 1940 auf die Gäste des 31. AvD-Oldtimer-Grand Prix.

"Die Atmosphäre, die Auswahl der Fahrzeuge: das ist einzigartig", schwärmt Tony Smith über den AvD-Oldtimer-Grand-Prix. Der Manager von Phil Collins zählt zu den größten Enthusiasten im historischen Motorsport. Er bereichert das Feld der Grand Prix-Wagen bis Baujahr 1960 mit seinem Ferrari Dino V12.

Daneben zählt das Feld von klassischen Formel 1-Wagen ab 1966 zu den Höhepunkten des dreitägigen Spektakels im Zeichen des traditionsreichsten Automobilclub Deutschlands.

Daneben gehören die Läufe zu den FIA-Championaten für Tourenwagen, GT und Formel Junior-Fahrzeuge zum festen Programm des AvD-Oldtimer-Grand Prix. Von vielen Fahrern und Fans mit Spannung erwartet wird der AvD Historic Marathon, der am Freitag, den 8. August 2003 auf der 20,8 Kilometer langen Nordschleife ausgetragen wird. Drei Mal in Folge gewannen die Schweden Tommy Brorsson und Freddy Kottulinsky im Lotus Elan S1 (1963).


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