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Supercup: Stippler gewinnt - Henzler weiter in Führung

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Huisman verschenkte den möglichen Sieg bereits beim Start |
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| Seinen zweiten Saisonsieg errang Frank Stippler beim siebten Lauf zum Porsche-Michelin-Supercup im britischen Silverstone. Stippler übernahm vom zweiten Platz aus sofort die Führung, als der Trainingsschnellste, Patrick Huisman, mit einer defekten Kupplung in das Feld zurückfiel. Über die gesamte 12-Runden-Distanz stand Stippler unter dem starken Druck von Mike Rockenfeller, gegen den er aber seine Position erfolgreich verteidigte. Mit seinem Erfolg verkürzt der Student als Dritter der Fahrerwertung seinen Punkte-Abstand zu Tabellenführer Wolf Henzler auf 18 Zähler.
Platz drei ging an den amtierenden Gesamtsieger, Stéphane Ortelli. Der Monegasse überholte, vom fünften Startplatz kommend, schon vor der ersten Kurve Wolf Henzler, der in ein Duell mit Rockenfeller verstrickt war.
Patrick Long startete wie sein Teamkollege Mike Rockenfeller als Gast. Der 22jährige wurde Vierter vor Pierre Kaffer und Tabellenführer Wolf Henzler. Henzler war in Runde zehn vom vierten auf den sechsten Platz zurückgefallen, als sein Porsche auf der Kühlflüssigkeit von Maik Heupels 911 in Schleudern kam. Heupel, der als Gast ebenfalls ohne Punkteberechtigung fuhr, lieferte Patrick Huisman einen sehr harten Kampf um den neunten Platz, der mit dem Ausfall beider Fahrer endete, nachdem Heupel mit Huismans Porsche kollidiert war.
Der nächste Lauf zum Porsche-Michelin-Supercup findet am 3. August im Rahmen des GP von Deutschland auf dem Hockenheimring statt.
Frank Stippler (Sieger): „Ich bin ein perfektes Rennen mit neuen Reifen gefahren. Das war auch nötig, denn der allerkleinste Fehler hätte gereicht, und ich wäre Zweiter gewesen. Mike hat mir einen tollen, fairen Kampf geliefert. Eine halbe Stunde lang sah ich sein Auto riesig groß im Spiegel. Mit meinen 20 Punkten ist die Meisterschaft wieder ein kleines bisschen offener.“
Mike Rockenfeller (Platz zwei): „Ich saß heute in einem schnelleren Auto als Frank, das ist für mich klar. Aber er ist ein alter Fuchs, der alle Tricks und Kniffe kennt. Mit der Brechstange wollte und konnte ich als Gastfahrer nicht vorbei.“
Stéphane Ortelli (Platz drei): „Es war mal wieder eine Freude, dieses Sprintrennen zu fahren. Vorne beharkten sich Frank und Mike, deshalb war ich etwas schneller. Aber einen Angriff zu versuchen, erschien mir zu riskant. Es hätte sich auch nicht gelohnt, denn da Mike keine Punkte bekommt, nehme ich 18 Zähler mit.“
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