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2003-07-20 01:36:48 - ks
WRC: DMSB startet mit vier Junior-Teams in Deutschland

Auer, Burkart, Fahrner und Senz können bei der Rallye Deutschland ihr Können unter Beweis stellen
Der DMSB nimmt vom 24. bis 27. Juli 2003 mit vier Teams unter der Bewerbung „DMSB – Deutsches Rallye Junior Team 2003“ an der ADAC Rallye Deutschland teil, die als achter Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft gewertet wird. Der Einsatz der vier VW Polo III GTi erfolgt durch das Team KDSMotorsport, das 2001 vom dreifachen Deutschen Rallye-Meister Dieter Schneppenheim und seinem Partner Klaus Stebani zur Förderung des Rallye-Nachwuchses ins Leben gerufen worden ist.

Der Countdown läuft und die erste große Bewährungsprobe für vier junge und talentierte Rallyefahrer steht kurz vor der Tür: Mit Florian Auer (20, Freilassing) und Co-Pilot Markus Peter (35, Bad Abbach), Aaron Burkart (20, Wallhausen) und Co-Pilot André Kachel (30, Golmsdorf), Markus Fahrner (23, Korb-Kleinheppach) und Co-Pilot Markus Poschner (29, Lautrach) sowie Christian Senz (21, Meerbusch) und Co-Pilot Sebastian Geipel (22, Eisenach), gehen vier Nachwuchsteams von KDS-Motorsport unter der Bewerbung „DMSB – Deutsches Rallye Junior Team 2003“ auf 135 PS starken VW Polo III GTi in der Gruppe N bis 1.600 ccm erstmals bei einem Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft an den Start.

Internationale Karriere nicht ausgeschlossen
KDS-Motorsport wurde im Jahr 2001 als Projekt zur Nachwuchsförderung im Rallyesport vom dreifachen Deutschen Rallye-Meister Dieter Schneppenheim und seinem Partner Klaus Stebani mit der Zielsetzung gegründet, nach skandinavischem Vorbild junge deutsche Automobilsportler für den Rallyesport zu begeistern und zu fördern, um sie mittelfristig in der deutschen Rallye-Elite zu etablieren. Dieter Schneppenheim: „Bei besonderer Eignung streben wir für unsere Junioren langfristig natürlich auch ein Engagement im internationalen Rallyesport an.“

Schirmherr Röhrl: „Eine tolle Idee“
Als Schirmherrn für das Pilotprojekt konnte mit Walter Röhrl, Rallye-Weltmeister 1980 und 1982, eine Persönlichkeit gewonnen werden, die in den 70er und 80er Jahren den Rallyesport national und international geprägt hat.Walter Röhrl: „Es ist eine tolle Idee, den talentierten Nachwuchs in Deutschland nach skandinavischem Vorbild zu unterstützen. Nur eine konsequente Förderung und Führung von jungen Rallyefahrern versetzt uns vielleicht wieder in die Situation, dass wir in einigen Jahren einen vielversprechenden Nachwuchsfahrer in der internationalen Spitze etablieren können.“

Start unter DMSB-Bewerbung ist Pilotprojekt
Von der Idee, die vier Teams von KDS-Motorsport zunächst bei der ADAC Deutschland Rallye als Pilotprojekt unter der Bewerbung „DMSB – Deutsches Rallye Junior Team“ einzusetzen, war auch DMSB-Generalsekretär Dr. Michael Engel sofort begeistert: „Mit diesem Pilotprojekt möchten wir unser Engagement für den Rallyesport in Deutschland unterstreichen und gleichzeitig das Förderkonzept von Dieter Schneppenheim unterstützen. Schließlich haben wir beide das Ziel, die Lücke, die Walter Röhrl hinterlassen hat, so schnell wie möglich zu schließen.“


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