Ross Zwolsman kehrt von der Formel Renault in die Formel 3 zurück
Ross Zwolsman kehrt in die Formel 3 zurück. Am kommenden Wochenende wird der Niederländer den Dallara Opel-Spiess von Jesse Mason übernehmen. Der Kanadier in Diensten des britischen Teams Performance Racing kann beim 1. ADAC Lausitzrennen auf dem EuroSpeedway auf Grund einer Terminüberschneidung nicht starten. Zwolsman hatte bereits im vergangenen Jahr einige Formel-3-Rennen für seinen damals erkrankten Bruder Charles absolviert. Derzeit ist Ross Zwolsman in der Formel Renault unterwegs. Der Einsatz im RECARO Formel-3-Cup kam durch das Engagement von Marian Hamprecht zu Stande, in dessen Formel-Renault-Team Zwolsman startet.
Ross Zwolsman ist 21 Jahre alt und seit 1993 im Motorsport vertreten. 1999 wurde er Vizemeister der Niederländischen Kartmeisterschaft, ehe er in den Automobilsport einstieg und dort 2000 den fünften Platz in der Deutschen Formel Ford Meisterschaft holte. 2002 belegte er den vierten Gesamtrang in der Deutschen Formel Renault.
„Natürlich freue ich mich sehr auf den Auftritt im Formel-3-Cup. Bereits im vorigen Jahr haben mir die Einsätze in der Formel 3 einen hohen Lerneffekt gebracht. Das Auto ist doch deutlich schneller und auch von Handling her anspruchvoller als ein Formel Renault“, so Zwolsman.
Marian Hamprecht versucht seinem Piloten mit dem Formel-3-Start einen weiteren Motivationsschub zu geben: „Der RECARO Formel-3-Cup könnte sich zum idealen Betätigungsfeld für Ross entwickeln. Vielleicht wird er hier im nächsten Jahr die komplette Saison bestreiten und dann dort ganz sicher im Vorderfeld zu finden sein.“
Auch für das in Dortmund beheimatete Team ma-con sieht dessen Teamchef Marian Hamprecht durchaus eine Zukunft im RECARO Formel-3-Cup: „Die Formel 3 hat mich schon immer sehr interessiert. Ab 1992 war ich Mitbesitzer des Teams GM Motorsport, das in der Deutschen Formel-3-Meisterschaft beispielsweise den Vizetitel geholt hat. Es laufen derzeit viel versprechende Verhandlungen, die mich mit meinem neuen Team ma-con durchaus im nächsten Jahr wieder in die Formel 3 bringen könnten.“