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2003-07-14 18:01:29 - ks
ETCC: Stahl für Alfa in der Tourenwagen-EM

Schumacher und Stahl testeten gemeinsam in Mugello und Fiorano
Der Motopark Oschersleben ist vom 19. bis 21. September Schauplatz des deutschen LG Super Racing Weekends und voraussichtlich einer ganz besonderen Premiere: Michael Schumachers „Stiefbruder“ Sebastian Stahl (Spitzname: „Schumi 3“), bisher im Alfa 147 Cup aktiv, soll im Motopark sein Debüt in der FIA Tourenwagen-Europameisterschaft geben. Neben den beiden BMW-Stars Dirk und Jörg Müller sowie Seat-Pilot Frank Diefenbacher wäre Stahl der vierte Deutsche in der Meisterschaft.

Erste Testfahrten mit dem rund 270 PS starken Alfa Romeo 156 GTA hat „Schumi 3“ auf den Ferrari-Hausstrecken in Mugello und Fiorano in der vergangenen Woche bereits absolviert. Dabei hinterließ der 24 Jahre alte Neunkirchener einen so guten Eindruck, dass er vom Alfa Romeo-Werksteam zu weiteren Testfahrten nach Italien eingeladen wurde. Michael Schumacher höchst persönlich stand seinem „Stiefbruder“ - Stahls Mutter ist die Lebensgefährtin vom Vater des Ferrari-Stars - während der Testfahrten mit Rat und Tat zur Seite. Der Formel 1-Weltmeister setzte sich sogar selbst ans Steuer des 156 GTA, um Stahl beim Umgang mit dem hochkarätigen Tourenwagen Tipps geben zu können.

Welche Rolle spielte Michael Schumacher bei den Tests?
„Michael hat in Mugello und Fiorano selbst getestet. Er hat sich sehr für mich interessiert und engagiert. Immer wieder kam er rüber zu mir und hat gefragt, wie es war. Das war schon toll.“

Wie groß war die Umstellung vom Alfa 147, mit dem Sie im Alfa 147 Cup starten?
„Das war eine ganz neue Welt für mich. Nach zwei Jahren Diesel war die Umstellung auf den GTA groß. Aber am Ende des Tests hatte ich das Auto schon super im Griff.“

Was war besonders ungewohnt?
„Das schmale Drehzahlband. Der Motor des GTA hat um die 8000 Umdrehungen die höchste Leistung. Man muss versuchen, die Drehzahl permanent auf dieser Ebene zu halten. Das kannte ich vom Diesel nicht. Im Vergleich zum 147er ist der GTA auf der Hinterachse nervöser. Und die Kommunikation mit dem Team lief auf Englisch. Auch das war neu für mich.“

Wie haben Sie sich auf den Test vorbereitet?
„Ich kannte weder die Strecken in Mugello und Fiorano, noch das Auto. Trotzdem bin ich ganz cool und gelassen an die Geschichte heran gegangen. Ich habe einfach alles auf mich zukommen lassen. Das hat gut geklappt.“

Wie wurden Sie im Alfa Romeo-Werksteam aufgenommen?
„Sehr freundlich. Am Ende hatte ich das Gefühl, die Jungs schon irre lange zu kennen.“

Ihr erster Einsatz ist im Motopark Oschersleben am 21. September vorgesehen. Gefällt Ihnen die Strecke?
„Ich mag den Motopark, da die Strecke sehr eng und winkelig ist. Für den EM-Alfa ist Oschersleben aber nicht gerade optimal, weil die BMW mit dem Heckantrieb dort mehr Chancen haben.“

Welche Ziele haben Sie für Ihr EM-Debüt?
„Das ist schwer zu sagen. Ich hatte noch keine Gelegenheit, gemeinsam mit der Konkurrenz zu testen.“

Sind weitere Tests geplant?
„Ja. Und zwar gemeinsam mit Gabriele Tarquini, der die Europameisterschaft im Augenblick anführt. Er kann mir viele nützliche Ratschläge geben. Ich denke, damit werde ich für das Debüt so gut es geht gewappnet sein.“

Wird der Einsatz im Motopark ein einmaliges Gastspiel?
„Erst einmal konzentriere ich mich ganz auf die beiden Rennen in Oschersleben. Aber natürlich wäre es schön, bei Alfa Romeo im nächsten Jahr die ganze Europameisterschaft zu bestreiten.“

Haben Sie die bisherigen Rennen der Tourenwagen-Europameisterschaft verfolgt?
„Sicher. Ich wollte sehen, was da abgeht. Die Tourenwagen-Europameisterschaft ist eine sehr harte und spannende Rennserie - und einfach super für die Zuschauer.“

Kritiker sagen, Sie haben diese Chance nur Michael Schumacher zu verdanken...
„Klar höre ich das sehr oft. Natürlich hilft mir Michael mit seinen Kontakten. Aber im Cockpit muss ich selbst die Leistung bringen. Da kann mir Michael nicht helfen. Ich muss einfach durch Leistung überzeugen.“


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