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2003-07-08 23:15:06 - ks
WRC: Fabia-Debüt bei Rallye Deutschland

Skoda absolviert erfolgreiche Generalprobe: Letzter Feinschliff auf deutschen Test-Prüfungen
Bei der ADAC-Rallye Deutschland bestreitet der nagelneue Skoda Fabia WRC nun definitiv sein Weltmeisterschaftsdebüt. In der tschechischen Firmenzentrale in Mlada Boleslav überprüfte die FIA-Motorsportweltbehörde letzte Woche die Fabia-Kriterien zur sportlich erforderlichen Zulassung, der so genannten Homologation, während die Skoda-Vertragsfahrer Toni Gardemeister (Finnland) und Didier Auriol (Frankreich) dem Debütanten bei einer Generalprobe in den Mosel-Weinbergen und im Militärgelände Baumholder den letzten Feinschliff verpassten.

Die FIA-Inspektion unter neutraler Beobachtung eines Mitbewerbers – diesmal von Peugeot – ergab, dass in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 25.000 Exemplare des Fabia-Grundmodells nämlich weit über 820.000 produziert worden sind.Von der speziellen WRC-Basisversion Fabia RS mit dem 130 PS starken Turbodiesel müssen nunmehr 2.500 Einheiten gebaut werden, wozu sich Skoda aber bis zum Start des WM-Finales 2003 in Wales (6.-9.11.) Zeit lassen darf. Darüber hinaus prüften die FIA-Inspektoren an zwei fertigen Fabia World Rally Car (WRC) die Einhaltung des technischen Reglements – insbesondere die Mindest-Baulänge des von 3.750 Millimeter auf die erforderlichen vier Meter (nunmehr 4.001 mm) verlängerten Fabia WRC. Rückwirkend zum 1. Juli 2003 erteilte die FIA die Homologation und somit die internationale Start-Zulassung für den neusten Skoda-Sportler.

Skoda-Motorsportchef Dr. Petr Kohoutek und Cheftechniker Dietmar Mettrich stellten ein umfangreiches Lastenheft für die rund acht Entwicklungsmonate des Fabia WRC zusammen. Der gesamte Antriebsstrang des Allradlers und das Getriebe-Zusammenspiel sowie die optimierte Karosserie-Steifigkeit, das Fahrwerk und die Aerodynamik bildeten die Kernpunkte. Den Turbomotor bezeichnet Kohoutek als altbekannte Baustelle, schließlich handelt es sich bei dem offiziell rund 300 PS (220 kW bei 5.500/min) leistenden 20-Ventiler doch um eine konsequente Weiterentwicklung des bereits im Vorgängermodell Octavia WRC eingesetzten Vierzylinders. Nach zahllosen Konstrukteurs- und Techniker-Stunden sowie etwa 20 Testtagen mit rund 2.500 Wettbewerbskilometern und etlichen Funktionsproben zog das Management Bilanz. „Bei allen Tests war es unser Hauptziel, den Octavia-Leistungsstandard möglichst schnell zu erreichen und vor allem zu übertreffen“, analysiert Kohoutek und bestätigt: „Nachdem diese anvisierte Wettbewerbsfähigkeit auch dank der tatkräftigen Unterstützung unseres Reifenpartners Michelin und unseres Dämpferproduzenten Reiger schneller als erwartet erreicht wurde, entschlossen wir uns zum vorgezogenen Fabia-Debüt bei der Deutschland-Rallye.“ An fünf Testtagen und nochmals rund 600 Kilometern unter Wettbewerbsbedingungen verpassten Auriol und Gardemeister dem neuen Fabia WRC primär in den Mosel-Weinbergen und in Baumholder den aktuellen Feinschliff.

„Das ganze Team geht völlig neu motiviert mit seinem neuen Baby in die nächste Weltmeisterschaftsrunde“, betont Kohoutek optimistisch und bleibt bei der Frage nach der Siegfähigkeit des brandneuen Fabia WRC auf dem Teppich: „In dieser Saison wollen wir mit den Spitzenreitern gleichziehen, 2004 Podiumsplätze erobern und spätestens 2005 Gesamtsiege einfahren.“


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