Claudia Hürtgen ist die, die es auf dem Nürburgring zu schlagen gilt
Nach vier Wochen Pause heisst es am kommenden Wochenende wieder Action in der Deutschen Tourenwagen Challenge. Im Rahmen des Int. ACV Sprint-Meetings auf dem Nürburgring steht die vierte von insgesamt acht Veranstaltungen bei der BERU TOP 10 auf dem Programm. Nachdem die DTC beim 24-Stunden-Rennen schon auf der legendären Nordschleife fuhr, wird das Halbzeitrennen jetzt auf dem Sprintkurs ausgetragen, eine Streckenvariante, die immer für abwechslungsreiche Rennen sorgt.
Nach ihrem souveränen Sieg vor vier Wochen auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg reist Claudia Hürtgen als Tabellenführerin in der Division 1 in die Eifel. „Natürlich will ich auf meiner Heimstrecke den ersten Platz in der Fahrerwertung verteidigen und nach dem Rennen den inoffiziellen Titel des Halbzeitmeisters mit nach Hause nehmen, aber mit dem maximalen Handicapgewicht an Bord wird das sicherlich keine einfache Sache“, so die Aachenerin. Konkurrenz bekommt sie dabei nicht nur aus dem eigenen BMW-Lager, wie von ihrem niederländischen Schubert-Teamkollegen Donad Molenaar, den Wiechers-Piloten Michael Gerhardt und Thomas Winkelhock oder Franz Engstler vom Team ER Competition. Auch die Ford-Focus-Fraktion ist heiß auf den Erfolg und Lokalmatador Stefan Kissling im Opel Astra Coupé will nach seinem Sieg auf der Nordschleife jetzt auch auf dem Sprintkurs zuschlagen.
In der Division 2 übernahm Florian Gruber im VW Lupo GTI nach seinem Sieg im Hauptrennen auf dem Hockenheimring wieder die Tabellenführung von Guido Thierfelder. Der Citroën-Fahrer gilt aber als Nürburgring-Spezialist und will in der Eifel seinen Rückstand von nur neun Punkten auf seinem bayerischen Konkurrenten wettmachen. Und auch Ralf Martin, der mit seinem Ford Fiesta ST den Sprint auf dem Hockenheimring gewinnen konnte, ist hochmotiviert: „Auf dem Nürburgrig will ich auch mal im Hauptrennen siegen“, sagt er.