Auf und davon: Ralf Schumacher mit seinem zweiten Sieg in Folge
Nur eine Woche nach dem Rennen auf dem Nürburgring wiederholten Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya den Doppelerfolg der Weiß-Blauen. Ralf Schumacher gewann den Großen Preis von Frankreich vor seinem Teamkollegen Juan Pablo Montoya und Michael Schumacher im Ferrari. Die beiden McLaren-Mercedes Piloten Kimi Räikkönen und David Coulthard beendeten das Rennen nach 70 Runden auf den Positionen vier und fünf. Der Australier Mark Webber wurde im Jaguar erneut Sechster, Rubens Barrichello holte mit Rang sieben immerhin noch zwei Punkte. Die Punkteränge komplettiert Olivier Panis im Toyota.
„Zwei Siege in Folge, ich bin überglücklich. Wenn mir das jemand zu Beginn der Saison gesagt hätte, den hätte ich für bekloppt erklärt. Der erneute Doppelsieg ist grandios, auch wenn es sehr knapp war. Gott sei Dank hat es für mich gereicht", meinte Ralf Schumacher nach dem Rennen. Durch seinen zweiten Sieg in Folge hat er die Weltmeisterschaft zu einem spannenden Dreikampf gemacht. Zwar konnte Bruder Michael die Führung in der Fahrerwertung mit seinem dritten Platz in Frankreich weiter behaupten, der Vorsprung auf den Zweitplatzierten Räikkönen beträgt aber nur noch acht Punkte, Ralf Schumacher ist mit elf Zählern Rückstand Dritter. Im letzten Jahr durfte sich Michael Schumacher in Magny-Cours noch als frühzeitigster Champion aller Zeiten feiern lassen.
Für Renault verließ das Heimspiel in Frankreich alles andere als erfolgreich: In der 45. von 70 Rennrunden platze Fernando Alonso der Motor, zwei Runden später musste Jarno Trulli seinen Wagen ebenfalls mit einen geplatzten Motor abstellen. Ein eher unauffälliges Rennen fuhren die beiden Sauber-Piloten Heinz-Harald Frentzen und Nick Heidfeld. Die Plätze 12 und 13 waren eine herbe Enttäuschung.
Ergebnis Großer Preis von Frankreich:
1. Ralf Schumacher (Kerpen) Williams-BMW 1:30:49,213 Stunden
2. Juan Pablo Montoya (Kolumbien) Williams-BMW + 13,813 Sekunden
3. Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari + 19,568 Sekunden
4. Kimi Räikkönen (Finnland) McLaren-Mercedes + 38,047 Sekunden
5. David Coulthard (Großbritannien) McLaren-Mercedes + 40,289 Sekunden
6. Mark Webber (Australien) Jaguar-Cosworth + 1:06,380 Minuten
7. Rubens Barrichello (Brasilien) Ferrari + 1 Runde
8. Olivier Panis (Frankreich) Toyota + 1 Runde
9. Jacques Villeneuve (Kanada) BAR-Honda + 1 Runde
10. Antonio Pizzonia (Brasilien) Jaguar-Cosworth + 1 Runde
11. Cristiano da Matta (Brasilien) Toyota + 1 Runde
12. Heinz-Harald Frentzen (Mönchengladbach) Sauber-Petronas + 2 Runden
13. Nick Heidfeld (Mönchengladbach) Sauber-Petronas + 2 Runden
14. Justin Wilson (Großbritannien) Minardi-Cosworth + 3 Runden
15. Ralph Firman (Großbritannien) Jordan-Ford + 3 Runden
16. Jos Verstappen (Niederlande) Minardi-Cosworth + 4 Runden