Mit dem Doppelsieg und der Vertragsverlängerung für weitere fünf Jahre bis Ende 2009 genoss das BMW WilliamsF1 Team ein rundum gelungenes Rennwochenende beim Großen Preis von Europa auf dem Nürburgring. Vom Erfolg gestärkt reist das Team nun zum zehnten WM-Lauf, zum Großen Preis von Frankreich in Magny-Cours.
Zu den jüngsten Erfolgen haben auch die technischen Partner entscheidend beigetragen, darunter Petrobras als Kraftstofflieferant und Michelin mit maßgeblichen Fortschritten in der Reifenentwicklung. Eine weit reichende Zusammenarbeit hat den Aufwärtstrend des BMW WilliamsF1 Teams begründet.
„Natürlich komme ich nach meinem Sieg am Nürburgring mit einem sehr guten Gefühl nach Magny-Cours“, so Ralf Schumacher. „Beim vergangenen Rennen hat sich gezeigt, dass wir den Anschluss an die Spitze geschafft haben: Wer am Nürburgring das Zeug zum Sieg hat, sollte auch weiterhin ganz vorne mitfahren können.“
Der Wahlösterreicher weiter: „Die Strecke von Magny-Cours sollte uns bei diesem Unterfangen entgegenkommen. Zwar gehört der Kurs nicht unbedingt zu den beliebtesten Strecken, doch das ist alleine auf das Niemandsland rundherum zurückzuführen. Die Anlage selbst ist hochmodern, die Strecke macht richtig Spaß. Zudem komme ich jedes Jahr mit schönen Erinnerungen wieder: 2001 habe ich dort meine erste Poleposition geholt. Warum ich das so genau weiß? Weil es an meinem Geburtstag war! Das schönste Geschenk zu meinem 28. habe ich mir ja schon Sonntag am Nürburgring gemacht, ich hätte aber trotzdem nichts gegen ein erfolgreiches Wochenende in Frankreich einzuwenden!“
BMW Motorsport Direktor Mario Theissen rechnet sich für das Gastspiel in Frankreich gute Chancen aus. „Die letzten drei Rennen haben gezeigt, dass uns tatsächlich ein Entwicklungssprung gelungen ist. In Monaco war in erster Linie mechanischer Grip gefragt, in Montreal vor allem Leistung und gute Bremsen, und nun waren wir auch auf dem Nürburgring, wo aerodynamische Performance entscheidend ist, ganz vorn. Die Lücke zur Spitze ist geschlossen.“