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2003-07-01 15:48:38 - ks
Diverse: „Poldi“ feierte 60. Geburtstag

BMW schenkte Leopold Prinz von Bayern ein BMW M1 Procar
Mit diesem Familiennamen musste er irgendwann zu BMW kommen: Leopold Prinz von Bayern, Rennfahrer-Legende und Repräsentant der Bayerischen Motoren Werke, wird 60 Jahre alt. Erst vor kurzem wurden seine Verdienste um den Motorsport einmal mehr gewürdigt, als ihm der ADAC das Sportabzeichen in Gold mit Brillianten verlieh. Am vergangenen Wochenende feierte der Jubilar mit zahlreichen Gratulanten, unter anderem auch König Carl XVI. Gustaf von Schweden, seinen Geburtstag am Tegernsee. Als Geburtstagsgeschenk der BMW AG stand ein BMW M1 Procar im "Wirte"-Design vor der Tür und lud zu einer Ausfahrt. Auch dieser bayerische Traumwagen feiert schließlich dieses Jahr ein besonderes Jubiläum: Er wird 25 Jahre alt.

Am Beginn der Karriere: Ärger mit dem Gärtner
Schon als Achtjähriger hatte der Spross der süddeutschen Adelsfamilie beschlossen, Rennfahrer zu werden - auf dem Schoß des Chauffeurs sitzend und lenkend. Anderthalb Jahre später waren die Pedale eines VW Käfer für ihn erreichbar, was zu deutlichen Traktionsspuren auf den geharkten Kieswegen des Schlossparks führte. "Dafür gab es Schelte, der Gärtner und mein Großvater waren verärgert" erinnert er sich, heute selbst vierfacher Vater.

Der Tadel vermochte freilich nichts am Vorhaben des aristokratischen Nachwuchses zu ändern. Allerdings versagte die Familie jede Unterstützung. "So fing ich an, mit meinem Alltagsauto, einem Opel Kadett, Bergrennen zu fahren", erzählt der Motorsportler, dem jeder Standesdünkel fremd ist. "Damit war aber nicht viel zu holen. Endlich konnte ich meinen Onkel becircen, mir einen Kredit zu geben, von dem ich mir einen Mini Cooper kaufen konnte." Wenig später wurde der damalige Mini-Produzent British Leyland auf das Nachwuchstalent aufmerksam. Der erste Werksfahrer-Vertrag war unterschrieben und "Poldi", wie er allseits genannt wird, verlagerte die Suche nach der Haftgrenze auf die Rundstrecke.

Mit blauem Blut zur Mille Miglia
Die späten siebziger Jahre nennt er die schönste Zeit seiner Rennfahrer-Karriere, vor allem der BMW M1 hatte es ihm angetan. Auch die Einsätze mit Porsche in der Sportwagen-Weltmeisterschaft hat er genossen. Seit 1993 ist der Routinier auch im historischen Motorsport für BMW aktiv. "Das hat seinen eigenen Reiz", gesteht Poldi, und er strahlt, wenn die Sprache auf seine Starts bei der Mille Miglia kommt. Seit 1995 trat er bei diesem legendären italienischen Straßenrennen mehrfach an: "Unvergesslich". 2003 konnte er den Rennklassiker zusammen mit König Carl XVI Gustaf von Schweden am Steuer eines BMW 328 Touring Roadster bestreiten.

Der gelernte Kaufmann, der im zivilen Leben eine Immobilienfirma steuert, war praktisch in allen Motorsport-Disziplinen aktiv. Nur in der Formel 1 und der Formel 2 stand er nie im Starterfeld. Vor vier Jahren konnte er sich jedoch einen Wunschtraum erfüllen und mit dem ehemaligen Formel 1-Auto von Jean Alesi den ihm so vertrauten Nürburgring unter die Slicks nehmen.
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