An Alzens Bestzeit vom Vormittag kam niemand heran
An die von Uwe Alzen am Freitagmorgen gesetzte Bestzeit kam auch im abschließenden zweiten Zeittraining für das 31. Int. ADAC Zürich 24-Stunden-Rennen keiner heran. Der Betzdorfer sicherte sich für die #2 (Alzen / Klasen / Alzen / Bartels) im Porsche 996 Bi-Turbo mit 9:00.266 Minuten die Pole Position. Hinter dem von Jürgen Alzen Motorsport eingesetzten Porsche ging es in den Abendstunden allerdings noch mal richtig rund: Nur 2,64 Sekunden trennten zum Schluss der spannenden dreistündigen Trainingssitzung den zweitplatzierten Porsche 996 von Manthey-Racing (#12 Luhr / Collard / Bernhard) von der Pole Position. Damit stehen in der Startaufstellung am Samstag (Start des Rennens um 15:00 Uhr, live im Deutschen Sport Fernsehen DSF) zwei Turbo-befeuerte Porsche in der ersten Startreihe. Einen großen Sprung nach vorne machte das Opel Astra V8 Coupé mit der #6 (Dumbreck / Bleekemolen / Menzel / Strycek). Opel-Sportchef Volker Strycek eroberte mit 9:04,444 Minuten Startplatz drei.
Das Abschlusstraining auf der 25,947 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nürburgring Nordschleife hatte zunächst mit einer einstündigen Verspätung begonnen. Heftiger Regen am späten Nachmittag hatte die Strecke vor allem im Bereich des Hatzenbach-Bogen unbefahrbar gemacht. Aufgrund der Verzögerung wurde das ursprünglich auf vier Stunden angesetzte zweite Zeittraining um 60 Minuten gekürzt.
Das Siegerauto der beiden vergangenen Jahre, die Zakspeed-Dodge Viper (#1 Zakowski / Lamy / Lechner), landete auf Position vier vor dem BMW (#42 Stuck / Said / Nielsen / Duez), dem zweiten DTM-Opel Astra V8 Coupé (#5 Reuter / Scheider / Tiemann / Strycek) und dem BMW (#43 Müller / Müller / Hürtgen / Duez). Auf die Plätze acht und neun fuhren die beiden Abt-Audi TT-R (#8 Wendlinger / Abt / Nissen / Werner) und (#7 Abt / Biela / Ekström / Wendlinger). Das Team um Lokalmatador Johannes Scheid im BMW (#10 Scheid / Kainz / Merten) komplettierte die Top Ten.