Alzen verpasste die Neun-Minuten-Schallmauer nur knapp
Mit der Fabelzeit von 9.00,26 Minuten setzte sich Uwe Alzen im Jürgen Alzen Motorsport-Porsche 996 BiTurbo (#2 Alzen / Klasen / Alzen / Bartels) an die Spitze der Zeitenliste im ersten Training zum 31. Int. ADAC Zürich 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Damit unterbot der Betzdorfer bereits jetzt die Pole-Zeit aus dem Vorjahr um knapp zwölf Sekunden. Alzen fuhr seine Bestzeit in seiner ersten schnellen Runde kurz nach Beginn des zweistündigen Trainings, trotz dichtem Verkehr mit 221 Autos auf der Strecke. Die Konkurrenz legte in der Schlussphase nach, aber keiner der Fahrer kam auch nur annähernd an Alzens Bestmarke heran. Lucas Luhr fuhr im Manthey-Racing-Porsche 996 (#12 Luhr / Collard / Bernhard) in den letzten Minuten die zweitschnellste Zeit. Der Wahl-Monegasse hatte mit 9.05,56 Minuten jedoch bereits einen beachtlichen Rückstand auf Alzen.
Opel-Sportchef Volker Strycek platzierte das Opel Astra V8 Coupé (#5 Reuter / Scheider / Tiemann / Strycek) mit 9.09,130 Minuten auf Rang drei. Nur einen Wimpernschlag entfernt: Der BMW M3 GTR (#43 Müller / Müller / Hürtgen / Duez), der mit zehn Runden im freien Training die meisten Runden absolvierte. Bei Jörg Müller blieb die Uhr bei 9.09,135 Minuten stehen. Vorjahressieger Pedro Lamy belegte in der Zakspeed Team Fuji-Dodge Viper (#1 Zakowski / Lamy / Lechner) lange Zeit den zweiten Rang hinter Alzen, fiel aber in der Schlussphase auf Rang fünf zurück. Hinter der Zakspeed-Viper fuhren die beiden Abt-Audi TT-R auf die Positionen sechs (#8 Wendlinger / Abt / Nissen / Werner) und sieben (#7 Abt / Biela / Ekström / Wendlinger). Dahinter komplettierten der zweite DTM-Opel Astra (#6 Dumbreck / Bleekemolen / Menzel / Strycek) und der BMW M3 des Lokalmatadoren Johannes Scheid (#10 Scheid / Kainz / Merten) die Top Ten.