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2003-05-29 11:20:50 - ks
24h: Emotionaler Opel-Werkseinsatz auf dem „Ring“

1986 landete der Manta 400 auf dem zweiten Gesamtrang
Zwei 500 PS starke Astra V8 Coupé als Mitfavoriten auf den Gesamtsieg und das Comeback des legendären Manta 400 – der Werkseinsatz von Opel beim Internationalen ADAC 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring weckt Emotionen. Tradition und Moderne treffen bei diesem Langstrecken-Klassiker am Wochenende gleich mehrfach aufeinander, nicht zuletzt weil das Rennen auf der Kombination als hochmodernem Grand-Prix-Kurs und altehrwürdiger Nordschleife ausgetragen wird.

Mit 43 Klassensiegen ist Opel die zweiterfolgreichste Marke beim 24-Stunden-Marathon in der Eifel. Am Wochenende unternimmt das OPC Team Phoenix einen Angriff auf den Gesamtsieg. „Wir haben eine realistische Chance auf den Sieg, und diese wollen wir nutzen, auch wenn während 24 Stunden viele unvorhersehbare Dinge passieren können“, sagt Teamchef Ernst Moser. Die beiden gelben Tourenwagen, die auf letztjährigen DTM-Autos basieren, werden von DTM-Werksfahrern und „Ring“-Spezialisten pilotiert. Manuel Reuter (D/41), Timo Scheider (D/24), Marcel Tiemann (D/29) und Volker Strycek (D/45) gehen mit der Startnummer fünf ins Rennen, Peter Dumbreck (GB/29), Jeroen Bleekemolen (NL/22), Christian Menzel (D/31) und Volker Strycek mit der Nummer sechs. „Durch den Engagement mehrerer Werksteams hat dieses Rennen enorm an Bedeutung gewonnen“, äußert Manuel Reuter, zweimaliger Gewinner der 24 Stunden von Le Mans.

Der Opel Manta 400 hat bereits Geschichte geschrieben, nicht nur als eines der erfolgreichsten Rallye-Fahrzeuge. 1986 landete der Manta 400 auf dem zweiten Platz im Gesamtklassement der 24 Stunden Nürburgring, 1988 auf dem dritten. Beide Male stand die gleiche Fahrer-Mannschaft auf dem Siegerpodest: Joachim Winkelhock, heute Opel-Werksfahrer, Norbert Haug, heute Mercedes-Motorsport-Chef, und Karl Mauer, Kommunikationsdirektor Technik der Adam Opel AG.

Nun feiert der Manta ein bemerkenswertes Comeback am „Ring“. Genau jenes Fahrzeug, das in den Achtzigern auf der Nordschleife für Schlagzeilen sorgte, nimmt erneut das Abenteuer „Grüne Hölle“ unter die Räder. Damals wie heute wird der 280 PS starke Manta 400 vom ehemaligen Rallye-Ass Reinhard Hainbach eingesetzt. Verstärkt wird das Team durch den langjährigen Co-Piloten von Ex-Rallye-Weltmeister Walter Röhrl, Jochen Berger, der als Teammanager fungiert. Außergewöhnlich wie das Fahrzeug ist auch die Fahrer-Besetzung. Mit Hans H. Demant und Alain Uyttenhoven wechseln sich gleich zwei Opel-Vorstandsmitglieder am Manta-Volant ab. Komplettiert wird das „Ring“-erfahrene Piloten-Quartett durch Opel-Kommunikationsdirektor Frank Klaas sowie Bernd Ostmann, Chefredakteur von „auto motor und sport“.

Marken-Vorstand Alain Uyttenhoven: „Mit dem Einsatz des Manta sagen wir Ja zur Emotion, Ja zur Vergangenheit und Ja zu unseren treuen Opel-Fans.“ Der Nürburgring gilt seit jeher als Hochburg der Opel-Fans, nicht zuletzt durch die Nähe zu den Opel-Werken in Rüsselsheim, Bochum und Kaiserslautern.

Neben den beiden Astra V8 Coupés und dem Manta 400 gehen mit Opel-Unterstützung zwei Astra OPC an den Start, die vom erfahrenen Pink-Power-Team eingesetzt werden. Die SAT.1.-Fernsehjournalisten Kurt Lotz und Thomas Nickel, der freie Journalist Arno Wester (sid, Motorsport aktuell) sowie Andreas Graf Praschma, Pressechef der Bochumer Opel-Werke, pilotieren einen Astra OPC. Am Lenkrad des zweiten Astra OPC wechseln sich Jürgen Schulten und Ludger Henrich, die Gewinner des OPC-Challenge-Cup 2002, der Schweizer Journalist Peter Wyss (Automobil-Revue) und Karl Mauer, Direktor Technik-Kommunikation, ab.


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