Eigentlich ist es ein ganz normaler Wertungslauf zum Castrol-HAUGG-Cup „Um die Willi Hieke Pokale“ auf der Nürburgring-Nordschleife. Doch dieser vierte von acht Läufen läutet mehr als nur die Saisonhalbzeit ein. Die „ADAC-Rundstrecken-Challenge“ der Scuderia Augustusburg Brühl e.V. im ADAC wird im Beiprogramm des Internationalen ADAC-24 Stunden-Rennens ausgetragen. Der Start erfolgt am Donnerstag, 29. Mai, gegen 15.30 Uhr.
Sicherlich werden zu diesem Zeitpunkt schon annähernd 100.000 Fans den Eifelkurs säumen. „Die Vorfreude ist einfach gigantisch“, fiebert Christoph Degener aus Bochum, aktueller Tabellenführer im CHC light, dem Event entgegen. „Die Fans feuern Dich genauso an wie später Alzen, Stuck oder Zakowski. Einfach nur großartig, vor dieser Kulisse an den Start zu gehen!“
Allerdings müssen Christoph Degener und Beifahrer Dirk Kehrberg in Punkto Alzen umdenken. Er wird nicht nur später angefeuert, sondern gleichzeitig! Denn der Betzdorfer Uwe Alzen hat mit dem Porsche 996 BiTurbo von Bruder Jürgen zusätzlich auch im CHC genannt. Vielleicht ein gutes Omen, denn bereits vor den 24 Stunden 2000 feierte der ehemalige DTM-Pilot sein Debüt im CHC und gewann anschließend prompt die Jagd zweimal rund um die Uhr. Nebenbei markierte Uwe Alzen mit dem Phoenix-Porsche 996 GT3 den heute noch gültigen CHC-Rundenrekord von 7.23 Minuten. Und mit dem aktuellen „Traum in schwarz“ ist sicherlich eine weitere Verbesserung von knapp unter sieben Minuten möglich.
Nicht vergessen: Für jeden Rundenrekord im CHC gibt es 250 Euro aus der Cup-Kasse, die der erfolgreiche Pilot zweckgebunden an einen Kindergarten seiner Wahl spenden muß. Und daher werden neben Uwe Alzen noch viele andere der rund 130 Teams versuchen, gerade vor der großen Kulisse einen neuen Klassenrekord aufzustellen.