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2003-05-26 14:20:21 - ks
Supercup: Carrera GT führt Supercup-Feld durch Monaco

Neues Fahrerlebnis: Der Carrera GT
Premiere in Monaco: erstmals rollt der neue Hochleistungs-Sportwagen von Porsche, der Carrera GT, vor großem Publikum auf die Straße. Michael Hölscher als Gesamtprojektleiter fährt den Mittelmotor-Roadster am Sonntag unmittelbar vor dem Start des Porsche-Michelin-Supercup-Rennens (11.00 Uhr) einmal um den Grand Prix-Kurs von Monaco. Anschließend führt der Carrera GT das Feld in einer Formationsrunde über die Traditions-Strecke.

Der Carrera GT kultiviert den unverfälschten Charakter eines Rennfahrzeuges für ein völlig neues Fahrerlebnis. Sein 10-Zylinder-Motor mit 5,7 Litern Hubraum leistet 450 kW (612 PS) bei 8.000 Umdrehungen pro Minute. Das maximale Drehmoment von 590 Newtonmeter wird bei 5.750 U/min. erreicht. Von Null auf 200 Stundenkilometer beschleunigt der Carrera GT in 9,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 330 Stundenkilometern.

Höchste Fahrleistungen und Fahrdynamik, verbunden mit einem hohen Sicherheitspotential und einem Leergewicht von lediglich 1.380 Kilogramm, erreichte Porsche unter anderem durch eine technische Lösung, die erstmals bei einem Serienfahrzeug verwirklicht wurde: Das Monocoque sowie der Aggregateträger wurden aus Kohlefaser verstärktem Kunststoff gefertigt. Zukunftsweisende Materialien und Verfahren kommen auch im Bereich der Kraftübertragung zum Einsatz: Der Carrera GT ist als weltweit erstes Fahrzeug mit der Keramik-Kupplung PCCC (Porsche Ceramic Composite Clutch) ausgerüstet. 169 Millimeter Scheiben-Durchmesser erlauben einen sehr tiefen Schwerpunkt von Motor und Getriebe. Die Keramik-Scheiben zeichnen sich gegenüber Alternativmaterialien durch eine erheblich längere Haltbarkeit aus.

Mit innen an der Chassis-Struktur befestigten Feder-/Dämpferelementen, die über Druckstangen und Umlenkhebel aktiviert werden, verfügt der Roadster über ein lupenreines Rennfahrwerk, das höchste Fahrstabilität bei einem überaus agilen Handling gewährleistet. Die Karbon-Vollverkleidung des Unterbodens sorgt mit einem Heck-Diffuser und Strömungskanälen für Abtrieb bei hoher Geschwindigkeit.

Die 19 Zoll großen Vorder- und 20 Zoll großen Hinterräder werden im Magnesium-Schmiedeverfahren hergestellt und bei dem neuen Hochleistungs-Sportwagen von Porsche erstmals in einem Serien-Fahrzeug eingesetzt. Sie sind gut 25 Prozent leichter als Aluminium-Gussräder. Mit der Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) erreicht der Carrera GT Verzögerungswerte wie bei einem Rennwagen.

Das Interieur des Carrera GT wird von edlen Materialien wie Glattleder, Magnesium und Kohlefaser geprägt, wobei die völlig neu gestalteten Sitze nicht nur elegante Sportlichkeit signalisieren. Sie sind – ebenfalls ein Novum im Serienbau – aus einem Verbund von Kohle- und Aramid-Fasern gefertigt und wiegen mit 10,7 Kilogramm gegenüber konventionellen Sitzen nur etwa die Hälfte.


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