Der Ferrari 550 Maranello bleibt weiter ungeschlagen
Auch beim vierten Saisonlauf der FIA GT-Meisterschaft 2003 blieb der Ferrari 550 Maranello weiter ungeschlagen. Trotz eines Zusatzgewichts von 100 Kilogramm feierten die Italiener Thomas Biagi und Matteo Bobbi im Ferrari des Teams BMW Scuderia Italia ihren vierten Sieg in Folge. Das Erfolgsrezept der italienischen Mannschaft: Biagi und Bobbi hatten ein problemloses Rennen ohne technische Defekte und zwei schnelle Routine-Boxenstopps.
Rang zwei belegte das Lister-Team mit Jean Denis Deletraz und Andrea Piccini vor dem zweiten Ferrari 550 Maranello, gefahren von Luca Cappellari und Fabrizio Gollin. Pech hatte die Truppe um Franz Konrad, die mit ihrem Saleen S7-R die Pole Position erobert hatte. Sie hatte lange Zeit das Feld angeführt, verbuchten auch die schnellste Runde, landeten aber am Ende wegen eines technischen Defekts mit vier Runden Rückstand auf Rang 16.
In der N-GT-Kategorie für seriennahe Sportwagen feierten der Deutsche Marc Lieb und sein monegassischer Teamkollege und Titelverteidiger Stéphane Ortelli im Porsche 911 GT3-RS des deutschen Freisinger-Teams ihren ersten Saisonsieg.