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Carrera Cup: Erneuter Sieg für Frank Stippler

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Stippler überquerte zum zweiten Mal in Folge die Ziellinie als Sieger |
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| Mit seinem zweiten Sieg in Folge baute Frank Stippler (Bad Münstereifel) auf dem Nürburgring seine Tabellenführung im Porsche Carrera Cup aus. Stippler gewann das Startduell von Position 2 gegen den Trainingsschnellsten, Christian Menzel (Kelberg), und führte über die 22-Runden-Distanz bis in das Ziel.
Das beste Ergebnis seiner bisherigen Laufbahn im Carrera Cup erzielte Mike Rockenfeller (Neuwied) mit Platz 2. Der 19jährige, der seine zweite Saison im UPS Porsche-Junior-Team bestreitet, griff bei Halbdistanz den führenden Frank Stippler an, nahm dann das Tempo aber zurück, um seine Reifen zu schonen.
Wolf Henzler (Nürtingen) setzte Rockenfeller im letzten Renndrittel zunehmend unter Druck und querte die Ziellinie zwei Zehntel Sekunden hinter dem Zweitplatzierten. Henzler bleibt auf Tabellenplatz zwei.
Von Startplatz 12 kommend, zeigte der Australier Alex Davison ein kämpferisches Rennen, das auf dem vierten Rang endete. Davison und Rockenfeller teilen vor dem 4. Lauf auf dem EuroSpeedway Lausitz (8. Juni) punktgleich Tabellenplatz drei.
Bereits in der zweiten Runden endete das Rennen des Trainingsschnellsten, Christian Menzel, als dieser den Porsche von Patrick Long (USA) rammte und dabei seinen Kühler beschädigte. Während Menzel ausrollte, konnte Long, der sich als Drittschnellster qualifiziert hatte, seinen 911 auf Platz 8 in das Ziel bringen.
Frank Stippler (Sieger): "Wie bei allen Konkurrenten, war auch bei mir das Thema, den linken hinteren Reifen gut über die Renndistanz zu bringen. Ich war in dieser Beziehung ständig an der Grenze des Machbaren. Wir hatten ein Set-up gewählt, das die Hinterreifen schont, daher bekam ich in den engeren Passagen Untersteuern. Dort konnte Mike mich zeitweise in Bedrängnis bringen."
Mike Rockenfeller (Platz 2): "Ein hart erarbeitetes Ergebnis. Es ist nicht einfach, im Sandwich zu fahren: Ich versuchte, Frank unter Druck zu halten, musste gleichzeitig aber höllisch auf Wolf aufpassen. Nach 22 Runden war ich erleichtert, die Flagge zu sehen."
Wolf Henzler (Platz 3): "Das Rennen war in der Anfangs-Phase sehr verworren und turbulent. Ich habe mich ganz bewusst aus allen Kämpfen rausgehalten. Als ich hinter Mike war, habe ich ihn anfangs nicht attackiert, damit unsere Verbindung mit dem führenden Frank Stippler nicht abriss. Gegen Ende hätte ich Mike vielleicht konsequenter angreifen sollen."
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