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2003-05-22 13:29:00 - ks
DTM: Paffett startet im AMG-Mercedes CLK

Paffett nimmt den Platz von Huisman ein
Der Engländer Gary Paffett wird ab dem dritten Lauf der DTM 2003 am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring einen AMG-Mercedes CLK fahren; seine Verpflichtung wurde heute bekannt gegeben und setzt das Mercedes-Benz Förderprogramm für junge, talentierte Fahrer fort. Der 22-Jährige startet für das Service 24h AMG-Mercedes Team von Keke Rosberg, mit dem er im vergangenen Jahr die Deutsche Formel-3-Meisterschaft gewann.

Paffett hat eine langjährige Verbindung zu Mercedes-Benz und McLaren. 1996 wurde er durch das Kartsport- Nachwuchsförderprogramm „Champions of the Future“ unterstützt, das von McLaren und Mercedes-Benz initiiert worden war. 1999 gewann er den mit 50.000 Pfund dotierten Preis „Young Driver of the Year“, der von McLaren, der Zeitschrift Autosport und dem britischen Automobilsportclub BRDC gestiftet wurde. Mit dieser Auszeichnung war eine Testfahrt im West McLaren Mercedes Formel-1-Auto verbunden. Weitere Tests für West McLaren Mercedes fuhr er 2002 in Barcelona und 2003 in Valencia. Erste Erfahrungen im DTM-Fahrzeug sammelte er am Ende der Saison 2001: Er testete in Hockenheim den AMG-Mercedes CLK und hinterließ einen guten Eindruck.

Paffett begann 1991 im Alter von zehn Jahren mit dem Kartsport. 1997 war er Erster der Rookie-Wertung in der Formel Vauxhall Junior, 1998 gewann er den Titel dieser Klasse. 1999 wurde er Meister der Formel Vauxhall.

Nach einem Jahr in der Britischen Formel-3-Meisterschaft – Sieger der „Scholarship“-Kategorie – wechselte er 2001 in die Deutsche Formel-3-Meisterschaft und belegte mit dem Rosberg-Team Platz sechs. Im vergangenen Jahr gewann Paffett den Titel mit sieben Siegen und sechs Pole Positionen in 17 Rennen.

Im DTM-Team des früheren Formel-1-Weltmeisters nimmt Gary Paffett den Platz von Patrick Huisman ein, der für zwei Rennen den ins AMG Team gewechselten Christijan Albers, den Sieger des letzten DTM-Laufes auf dem Adria Raceway, ersetzte. Der Niederländer konzentriert sich nach zwei Einsätzen als Ersatzfahrer wieder auf den Porsche-Supercup.

„Ich kenne die DTM aus eigener Beobachtung, weil die Formel 3 bei den gleichen Veranstaltungen fährt. Für mich ist sie die beste Tourenwagenserie der Welt“, sagt Paffett. Seine Erwartungen beschreibt er vorsichtig: „Ich habe mit Stefan Mücke einen sehr guten Teamkollegen, gegen den ich bereits in der Formel 3 gefahren bin. Mein Ziel ist es, ähnlich gute Leistungen zu zeigen wie er und einen guten Eindruck zu hinterlassen.“

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: „Wir haben Garys Werdegang aufmerksam verfolgt. Er hat mit seinem Titelgewinn in der Deutschen Formel-3-Meisterschaft im letzten Jahr sein Talent unter Beweis gestellt. Wir wollen ihn jetzt in der DTM weiter fördern. Gary wird sicher eine Bereicherung für unsere Fahrermannschaft sein.“


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