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2003-05-21 16:35:45 - ks
WRC: Grünes Licht für deutschen WM-Lauf

2003 noch mehr Sicherheit für Zuschauer
Der Motorsportweltverband FIA hat die ADAC Rallye Deutschland (24. – 27. Juli) endgültig als Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 2003 bestätigt. Die Organisatoren konnten bei einer erneuten Inspektion alle offenen Fragen zu Streckenführung und Zuschauerlenkung klären. „Die FIA-Inspektoren haben alle Details unserer Planungen für gut befunden“, erklärt Organisationsleiter Günter Jung. „Insbesondere die räumliche Entzerrung der Wertungsprüfungen wird sich für die Zuschauer positiv auswirken.“

Unterstützung der Fans bei der Umsetzung gefragt
Bei der ersten Sicherheitsüberprüfung im März hatten noch einige Unterlagen gefehlt, so dass die FIA-Beobachter nicht alle Streckenteile begutachten konnten. Schneereste hatten im Vorfeld dazu geführt, das nicht für alle Bereiche Luftbildaufnahmen vorgelegt werden konnten. „Nun kann die Rallye ohne Wenn und Aber stattfinden“, freute sich Rallyeleiter Armin Kohl nach der Bestätigung durch die FIA am Dienstag. „Wir brauchen jetzt die Unterstützung der Fans, um das neue Sicherheitskonzept auch umsetzen zu können.“

Kernstück der neuen Philosophie: Die Anzahl der gesicherten Zuschauerpunkte wird drastisch erhöht. Die Absperrmaßnahmen reichen dabei vom Flatterband über Drängelgitter und Betonelemente bis hin zu Leitplanken, die speziell für die ADAC Rallye Deutschland aufgebaut werden. So kann die Sicherheit auch großer Zuschauermassen gewährleistet werden. Die 387,89 km langen WP-Strecken werden dazu in ‘Go-’ und ‘No-Go-Bereiche’ eingeteilt. „Optimaler Service an den Zuschauerplätzen einerseits, Zutrittsbeschränkungen an allen anderen Punkten andererseits – nur so können wir sicher sein, dass auch in Zukunft ein Lauf zur Rallye-WM in Deutschland stattfindet.“ In Kürze werden Skizzen der einzelnen WPs auch im Internet zum Download bereitstehen. Kohl: „Mit diesen Infos und den Karten aus den Fanpaketen kann jeder Besucher dann seine persönliche Reiseroute ganz individuell und mit großem zeitlichen Vorlauf planen.“


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