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2003-05-21 01:17:28 - ks
24h: Ford mit sechs Ford Fiesta ST beim 24 Std Rennen

(c) Jan Philipp Brucke
Christina Surer startet gleich auf beiden Panhuis-Fiesta
"Der Ford Fiesta ST hat ein unglaubliches Potenzial", sagt Patrick Bernhardt. Der Ford Focus ST-Pilot aus der Deutschen Tourenwagen Challenge weiß, wovon er spricht, hat er doch jede Menge Entwicklungs- und Erprobungsfahrten mit dem neuen Renner auf dem Buckel. Seine sportlichen Eigenschaften soll der Ford Fiesta ST außer in dem neuen Markenpokal und den Einsätzen in der Division 2 (bis 1,6 Liter) der DTC in diesem Jahr auch als motorsportlicher Dauerläufer im Langstrecken-Pokal unter Beweis stellen.

Sechs Fahrzeuge, eingesetzt vom Ford Bank Team Panhuis (2), vom Team Lauderbach Motorsport (2) sowie vom Racing Team Bohnhorst und vom Racing Team East, wurden für das Internationale 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (29. Mai - 01. Juni), dem alljährlichen Saisonhöhepunkt auf der Kombination von Grand-Prix-Kurs und legendärer Nordschleife, gemeldet. In der Langstrecken-Version verfügt der 1,6-Liter-Duratec-SE-Motor des Ford Fiesta ST über rund 147 kW (200 PS). Das Auto wiegt etwa 940 Kilogramm, hat rundum spezielle Scheibenbremsen und ist mit einem 90-Liter Tank ausgestattet. Ansonsten entspricht der Ford Fiesta ST weitgehend der Markenpokal- und DTC 2-Spezifikation.

Was man mit so einem kompakten Renner erreichen kann, hat das Ford Bank Team Panhuis beim letzten 24-Stunden-Rennen bewiesen, als die Truppe aus Meerbusch mit ihrem Ford Puma 1,6 nicht nur den Klassensieg holte, sondern einen sensationellen 16. Gesamtrang belegte.

Die Ford Fiesta ST-Piloten beim 24 Stunden Rennen 2003:
Ford Bank Team Panhuis: Thomas Marschall (Eggenstein), Thomas Klenke (Lemgo), Dirk Werner (Kissenbrück), Christina Surer (Herrliberg/CH)

Ford Bank Team Panhuis: Jürgen Schramek (Hamburg), Dirk Vincken (Köln), Holger Eckhardt (Erkrath), Christina Surer (Herrliberg/CH)

Team Lauderbach Motorsport: Peter-Paul Pietsch (Stuttgart), Markus Fahrner (Korb), Florian Auer (Freilassing), Christian Senz (Meerbusch)

Team Lauderbach Motorsport: Ralf Martin (Memmingen), Reiner Kuhn (Rottenburg), Patrick Bernhardt (Magdeburg), Burkhard Bechtel (Königsdorf)

Racing Team Bohnhorst: Thomas Gerling (Warmsen), Berthold Bermel (Krefeld), Michael Funke (Tönisvorst), Kai Kruse (Köln)

Racing Team East: Harald Hennes (Aachen), Philipp Stange (Kleinostheim, Marcel Wintersohl (Nümbrecht), Marc Simon (Wiesbaden).

Im Rahmen des "Großereignisses 24 Stunden" wird der neugeschaffene Ford Fiesta- ST Cup nach dem spannenden Auftakt in Oschersleben in die zweite Runde gehen. Premierensieger Ralf Martin wird seine Ringkenntnisse gegen den Rest der schnellen Fiesta-Truppe nutzen müssen. Noch nie war die fahrerische Klasse an der Spitze des Ford Fiesta ST-Feldes so ausgewogen. Das Ford Fiesta ST Cup-Rennen über vier Runden startet am Samstag (31. Mai) um 9 Uhr und geht damit über die gleiche Distanz wie im Anschluss der Lauf der Deutschen Tourenwagen Challenge (DTC), bei dem sechs Ford Focus ST an den Start gehen werden. DTC-Titel-Verteidiger Thomas Klenke (Lemgo) und der derzeit Gesamtdritte Patrick Bernhardt (Magdeburg) starten für das Meister- Team von 2002 Hotfiel Sport (Kirchlengern). Marc Simon (Wiesbaden) und Patrick Hildebrandt (Rüsselsheim) treten für das Team Eigner Racing (Berlin) an. Bei Wolf Racing drehen Michael Funke (Tönisvorst) und Michael Bellmann ( Münster) am Volant.

Im gleichen Rennen tritt auch die Division 2 der DTC (bis 1,6 Liter) mit insgesamt fünf Ford Fiesta ST im Starterfeld an: Ralf Martin (Team Lauderbach Motorsport) sowie Oliver und Markus Eichele für den eigenen Rennstall Eichele Racing deuteten bei der Premiere bereits an, dass die DTC-Fiesta ungeheuren Speed besitzen und möchten voll attackieren. Hinzu kommen ab dem zweiten Rennen auf dem Nürburgring noch Sven Koch (Wolf Racing) und Michael Raja (MRP-Motorsport), der sich beim ersten Lauf in Oschersleben noch Punkte mit einem anderen Fabrikat sicherte.


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