 |
Supercup: Start-Ziel-Sieg für Frank Stippler

|
 |
Stippler ließ auf dem A1-Ring nichts anbrennen |
 |
 |
 |
 |
| Während Frank Stippler (Bad Münstereifel) mit einem Start-Ziel-Sieg beim dritten Lauf des Porsche-Michelin-Supercup seine Position in der Fahrerwertung vom sechsten auf den vierten Rang verbesserte, konnte sein Teamgefährte im Infineon-Team-Farnbacher-PZM, Pierre Kaffer (Burgbrohl), mit Platz zwei den Punktevorsprung an der Spitze der Tabelle von 10 auf 18 Zähler vergrößern.
Kaffer war vom dritten Startplatz aus in das 16-Runden-Rennen gegangen und überholte im zehnten Umlauf Gaststarter Christian Menzel (Kelberg). Menzel musste sich eine Runde später auch den Angriffen von Walter Lechner jr. (Österreich) und Wolf Henzler (Nürtingen) beugen. Er berichtete nach dem Ziel, dass sich das Fahrverhalten seines Porsche - vermutlich durch einen nicht optimal gewählten Reifendruck - verändert habe.
Lechner jr. beendete sein Heimrennen als Dritter - das bislang beste Resultat des 22jährigen, der mit Beginn der Saison zum Porsche-Michelin-Supercup kam. Wolf Henzler zeigte eine starke kämpferische Leistung, die ihn von Startplatz neun bis auf Rang vier nach vorne brachte. Der Österreicher und Wolf Henzler liegen punktgleich auf Tabellenplatz zwei.
Luca Riccitelli (Italien), der als Tabellen-Zweiter nach Österreich gereist war, beklagte im Rennen wie bereits im Zeittraining mangelnde Motorleistung, wurde Zehnter und fällt damit auf Gesamtrang 5 zurück.
Frank Stippler (Sieger): "Ein sauberes Rennen. Nachdem ich meinen Vorsprung auf rund vier Sekunden vergrößert hatte, fuhr ich sehr vorsichtig und versuchte, die Randsteine nicht mehr zu treffen. Nach meinem Null-Ergebnis in Imola ist das sehr wohltuend."
Pierre Kaffer (Platz 2): "Mein Kampf mit Christian Menzel war sehr hart. Anfangs habe ich zurückgesteckt, denn bei mir geht es immerhin um Punkte, Christian hatte als Gast nichts zu verlieren. Er ist ein wahrhaft harter Brocken. Jetzt bin ich froh, dass ich in der Fahrerwertung schon ein kleines Sicherheitspolster habe."
Walter Lechner jr. (Platz 3): "Auto und Reifen waren einfach toll, endlich habe ich ein gutes Training in ein gutes Rennergebnis verwandeln können! Mein Start ist gelungen, in den ersten drei Runden konnte ich das hohe Tempo gut mitgehen. Menzel machte einen winzigen Fehler, da waren Wolf und ich sofort vorbei. In den letzten Runden hat mir Wolf mächtig Druck gemacht, bis er kurz hinter einem Überrundeten hängenblieb. Da war alles klar."
Verwandte News: Frank Stippler Schnellster auf dem A1-Ring Kaffer auch in Spanien nicht zu stoppen Kaffer beginnt seine erste Supercup-Saison mit einem Sieg |  |