 |
Supercup: Frank Stippler Schnellster auf dem A1-Ring

|
 |
Menzel fuhr auf Anhieb auf Startplatz zwei |
 |
 |
 |
 |
| Frank Stippler (Bad Münstereifel) startet beim dritten Lauf des Porsche-Michelin-Supercup auf dem A1-Ring in der Steiermark von Platz 1. Mit einer Rundenzeit von 1:36.602 Minuten (=161,214 km/h) war Stippler, der auch beim Eröffnungsrennen in Imola (Italien) Trainingsbestzeit gefahren war, 0,3 Sekunden schneller als Christian Menzel (Kelberg). Menzel bestreitet auf dem A1-Ring sein erstes Rennen im Porsche-Michelin-Supercup 2003 für das Tolimit-Motorsport-Team. Stippler und Menzel führten ihre Resultate vor allem auf Tests zurück, die ihre Teams im Vorfeld des Rennens auf der Strecke 80 Kilometer westlich von Graz durchführten.
Tabellenführer Pierre Kaffer (Burgbrohl) teilt als Drittschnellster die zweite Startreihe mit Patrick Huisman (Niederlande), für den Startplatz vier das beste Trainingsergebnis nach seiner Rückkehr in den Porsche-Michelin-Supercup zu Beginn der Saison darstellt.
Walter Lechner jr. (Österreich) zeigte sich von Startplatz fünf enttäuscht: "Die anderen scheinen beim Räubern über die Randsteine entschlossener und schneller zu sein als ich." Tim Bergmeister (Langenfeld), der zuletzt im Porsche-Michelin-Supercup 2001 fuhr, fand bei seinem ersten Einsatz 2003 schnell zur alten Form zurück: Platz 6.
Luca Riccitelli (Italien) als Tabellenzweiter gab als Grund für den ungewohnten 13. Startplatz Motorenprobleme an, während Wolf Henzler (Nürtingen), der auf Platz 3 der Fahrerwertung rangiert, mit der Abstimmung seines Porsche noch nicht zufrieden war: Startplatz 9.
Tennis-Star Thomas Muster (Österreich) im VIP-Carrera mit Startnummer 1 startet vom letzten und 23. Platz. Sein Rückstand auf Stippler beträgt 5,3 Sekunden. Sein Kollege im VIP-Team, Ski-Rennläufer Hans Knauss (Österreich), war 4,7 Sekunden langsamer als der Schnellste und startet von Rang 21. Beide saßen vor ihrem Einsatz lediglich für wenige Stunden im Porsche-Cockpit.
Frank Stippler: "Nach unseren Tests mussten wir vor den Trainingsläufen nur noch Kleinigkeiten korrigieren, dann passte unser Auto gut für diese schwierige Strecke. Mit den Naturtribünen, mit seiner Achterbahn-Charakteristik und mit den Kurven, die ganz unterschiedliche Stile verlangen, ist der A1-Ring für die Fahrer immer eine besondere Herausforderung."
Christian Menzel: "Das Ergebnis fußt auf unserer soliden Testarbeit. Für den Fahrer sind diese 4,3 Kilometer nicht einfach. Kurve 1 zum Beispiel erfordert ein ganz brutales Räubern über die Randsteine, in Kurve 2 kann man gar nicht feinfühlig genug sein; da verliert man nur, wenn man zu wild attackiert. Und so geht das immer weiter. Für morgen ist Regen angesagt. Ich hoffe, die Wetterfrösche behalten Recht."
Pierre Kaffer: "Mir ist die Zeit ausgegangen, ich habe einfach keine ungestörte, perfekte Runde fahren können. Morgen wird der Start für mich entscheidend sein. Ich darf auf keinen Fall eine Position verlieren. Denn in der Spitzengruppe liegen die Zeiten so eng zusammen, dass es mir unmöglich erscheint, zu überholen."
Verwandte News: Kaffer auch in Spanien nicht zu stoppen Kaffer beginnt seine erste Supercup-Saison mit einem Sieg Alles ist möglich: 13 von 19 Startern sind neu |  |