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F1: Schumacher und Räikkönen in Reihe eins

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Schumacher ergatterte seine 54. Pole auf dem A1-Ring |
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| Beim vorerst letzten Auftritt der Formel-1-WM auf dem A1-Ring in Österreich starten Michael Schumacher (Ferrari) und Kimi Räikkönen (McLaren Mercedes) aus der ersten Startreihe. Als Letzter startete der Ferrari-Star in das Einzelzeitfahren und verwies nach 4,326 km den jungen finnischen Tabellenführer um 0,039 Sekunden auf Rang zwei. Dritter wurde Juan Pablo Montoya im BMW Williams mit einem Rückstand von 0,241 Sekunden. Überraschend fuhr Sauber-Pilot Nick Heidfeld auf Startplatz vier. Aus dem Mittelfeld starten Ralf Schumacher von zehn und Heinz-Harald Frentzen von 15.
„Ich bin sehr glücklich über diese Pole, vor allem weil es so knapp war am Ende“, freute sich Michael Schumacher über seine insgesamt 54. Pole Position. „In der zweiten Kurve bin ich etwas gerutscht, habe aber dadurch nicht allzu viel Zeit verloren. Mein Ferrari ist seit Freitag bestens ausbalanciert. Es besteht die Möglichkeit, dass es morgen regnet, aber das Team und ich sind auf alles gut vorbereitet.“
„Nach dem Qualifying beim letzten Rennen freue ich mich besonders über den heutigen zweiten Platz“, so Räikkönen. „Die Aussicht von der ersten Startreihe ist mit Sicherheit besser als die von hinten. Ich fuhr erstmals in diesem Jahr eine fast perfekte Qualifyingrunde. Leider habe ich meine erste Pole Position knapp verpasst. Wir haben das Auto seit gestern verbessert und es läuft gut. Ich freue mich auf den Start aus der ersten Reihe und ich bin sicher, dass wir die richtige Strategie für das Rennen haben.“
„Nachdem wir unsere Philosophie bei der Abstimmungsarbeit geändert haben, waren wir im freien Training, Warm-up und im Qualifying recht konstant unterwegs“, analysierte Montoya nach dem Zeittraining. „Ich denke, wir haben gesehen, was hier im Qualifying mit unserem Auto maximal möglich ist, ohne Risiken einzugehen. Schwer zu sagen, wie viel Benzin die Konkurrenz an Bord hatte. Ich bin jedenfalls sicher, dass wir eine sehr gute Rennabstimmung gefunden haben, und das wird uns morgen helfen.“
„Ich freue mich sehr über das Ergebnis, ganz besonders unter diesen Umständen“, so Heidfeld, der im Warm-up am Samstagmorgen mit technischen Problemen in das Ersatzfahrzeug wechseln musste. „Ich bedanke mich bei meinem Team für die gute Arbeit, denn es war quasi genau dasselbe Auto, nur schneller!“
Ergebnis Qualifying
1. M. Schumacher, Ferrari, 1:09.150
2. K. Räikkönen, McLaren, 0:00.039
3. J. Montoya, Williams, 0:00.241
4. N. Heidfeld, Sauber, 0:00.575
5. R. Barrichello, Ferrari, 0:00.634
6. J. Trulli, Renault, 0:00.740
7. J. Button, BAR, 0:00.785
8. A. Pizzonia, Jaguar, 0:00.895
9. G. Fisichella, Jordan, 0:00.955
10. R. Schumacher, Williams, 0:01.129
11. O. Panis, Toyota, 0:01.252
12. J. Villeneuve, BAR, 0:01.468
13. C. da Matta, Toyota, 0:01.684
14. D. Coulthard, McLaren, 0:01.743
15. H. Frentzen, Sauber, 0:02.157
16. R. Firman, Jordan, 0:02.355
17. M. Webber, Jaguar, 0:02.512
18. J. Wilson, Minardi, 0:05.358
19. F. Alonso, Renault, 0:10.963
20. J. Verstappen, Minardi, -:--.---
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