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CHC: Die Hütte ist voll!!

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Eve Scheer startet erneut im CHC |
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| Bereits eine Woche vor dem Start zum „Nordeifel-Pokal“ nahm Rennleiter und CHC-Sportleiter Karl-Heinz Breidbach (Roetgen) keine Nennungen mehr an. „Gemäß Streckenabnahmeprotokoll dürfen wir nur 75 Fahrzeuge gleichzeitig auf der Strecke haben, und daran müssen wir uns halten“, mußte Breidbach zugeben. „Eingeschriebene Teilnehmer haben eine Startplatzgarantie bis zum ersten Nennschluß und alle anderen werden nach Posteingang berücksichtigt. Allen, denen wir eine Absage für jetzt erteilt haben, möchten wir raten, möglichst umgehend für den 29. Mai zu nennen. Dann ist die Nordschleife in 24 Stunden-Mannstärke besetzt und wir dürfen dann 150 Fahrzeuge starten lassen.“
Für den dritten Wertungslauf zum Castrol-HAUGG-Cup „Um die Willi Hieke Pokale“, organisiert vom Motor-Club Roetgen, sind insgesamt 94 Nennungen angenommen worden, davon 64 CHC (Distanz 15 Runden) und 30 lights, die nur acht Runden absolvieren. „Um nicht gegen die 75er-Bestimmung zu verstoßen, starten einige lights am Beginn, der Rest folgt zur Rennmitte aus der Boxengasse“, erläutert der stellv. Rennleiter Rolf-Dieter Koch.
Auch wenn einige „Promis“ wie Helmut Zerlett, Eve Scheer, Charly Beck, Edgar Dören oder Frank Schmickler an den Start gehen werden, zählen die CHC-Haudegen zu den Favoriten bei der Vergabe der vorderen Platzierungen. So wie die beiden Porsche-Piloten Boris Brunnacker aus Wuppertal und Heiner Immig aus Paderborn. Brunnacker feierte mit dem verbesserten Porsche 993 Carrera beim Saisonauftakt auf der Nordschleife den Gesamtsieg, Immig drehte dann im serienmäßigen, aber wassergekühlten Porsche 996 Carrera den Spieß auf dem Grand-Prix-Kurs um. Immer für eine vordere Platzierung im Gesamtklassement sind natürlich auch die amtierenden Meister Thomas Imig/Petra Dams (Mönchengladbach/Düsseldorf) im VW Golf GTi sowie das BMW M3 E36-Duo Hans-Rolf und Sascha Salzer (beide Alpenrod) gut.
Das schnelle Brüderpaar Peter und Michael Bonk (Senden/Greven) bringt dieses Mal einen BMW 318ti an den Start, ein sicherlich „harter Brocken“ für Tabellenführer Ulli Ehret (Buchen) mit seinem BMW 318iS in der Klasse der Serienwagen bis 1850 ccm. Das Fallen der Startflagge kann auch Mathias Bungard aus Eitorf kaum mehr abwarten. Der VW Golf-Pilot, der letzte Woche seinen 62. Geburtstag (Bungard: „Trotzdem fahre ich mit Start-Nummer 61 bis zum Saisonende weiter ….“) feierte, nimmt als Tabellenzweiter den „Nordeifel-Pokal“ in Angriff.
Einen Riesensprung in der Tabelle könnten Kuno Kuttenkeuler/Michael Schmidtke (beide Köln) im Ford Focus ST170 sowie Ives und Manfred Tittmann (beide Bocholt) im Opel Kadett machen. Denn ihre Klasse, die Specials bis 2000 ccm, ist mit 17 Fahrzeugen am stärksten besetzt. Aber auch die Specials über 2000 ccm (12 Nennungen) und die Serienwagen bis 1850 ccm (8 Nennungen) werden sehr heiß umkämpft sein.
Einer immer größer werdenden Beliebtheit erfreut sich die Michaela-Lochmann-Trophy, kurz CHC-light genannt. Mit 11 bzw. 13 Teams sind hier vor allem die Specials bis und über 2000 ccm stark frequentiert. Nur durch 0,19 sind nach zwei Wertungsläufen die beiden VW Golf-Duos Peter Tegeler/Holger Träger (21,49 Punkte) sowie Christof Degener/Dirk Kehrberg (21,30) getrennt. Der amtierende lights-Meister Jörg Kosmalla aus Köln, der sich seit Beginn der Saison mit Freundin Aneta Jaromin und nicht mehr mit Schwester Kerstin das Cockpit im Opel Corsa teilt, peilt seinen ersten Saisonsieg an.
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