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WRC: Grönholm siegt nach dramatischem Verlauf

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Verpaßte knapp seinen ersten WM-Sieg: Markko Märtin |
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| Im Vorjahr wurde Marcus Grönholm aufgrund eines Verstoßes gegen die Service-Bestimmungen der Sieg in Argentinien aberkannt, dieses Jahr durfte der Finne dann feiern. Erstmals in seiner Karriere siegte der zweifache Weltmeister in Südamerika, zwar denkbar knapp, aber verdient. Am Steuer des Peugeot 206 markierte Grönholm 11 von 23 möglichen Bestzeiten. Lediglich die Kollision mit einem Stein in Wertungsprüfung sieben hatte 90 Sekunden Zeitverlust eingebracht. Eigentlich zuviel, um Carlos Sainz von der Spitze zu verdrängen. Doch der Spanier checkte einmal zu früh auf der zweiten Etappe im Service-Park ein und kassierte eine Strafminute. Im Ziel fehlten dem Citroen-Piloten dann nur 26,6 Sekunden auf Grönholm.
Beinahe hätte Richard Burns dem Spanier diesen zweiten Platz noch streitig gemacht, doch auf der letzten Prüfung hatte der Brite massive Probleme mit dem Turbolader und büßte rund 50 Sekunden ein. Mit 32 Punkten führt Burns jedoch weiterhin die WM-Wertung an vor Grönholm (30) und Sainz (24). Markko Märtin, nach dem zweiten Tag noch Spitzenreiter, strandete bereits in der Auftaktprüfung des letzten Tages mit Motorschaden am Ford Focus.
Großes Pech hatte der Deutsche Armin Schwarz, der im unterfinanzierten Hyundai Accent eine starke Leistung bot. In der vorletzten Prüfung, auf Rang sechs liegend, quittierte dann der Motor seinen Dienst und der Oberreichenbacher mußte tiefenttäuscht aufgeben. Dadurch rückte das Skoda-Duo Didier Auriol und Toni Gardemeister auf die Plätze sechs und sieben vor. Somit wuchs das Marken-WM-Punktekonto der Tschechen auf nunmehr 19 Punkte an.
Theoretisch hätte Tommi Mäkinen noch einen Marken-WM-Punkt für Subaru holen können. Doch vor Beginn des letzten Tages schien dieses dem Finnen zu aussichtslos, so dass der vierfache Weltmeister in seine Heimat abreiste. Dort konnte er erstmals seinen Sohn in die Arme schließen, der während der Argentinien-Rallye geboren wurde.
Endergebnis nach 25 Wertungsprüfungen:
1. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 206) 4:14.45,0 Stunden
2. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 26,6 Sekunden
3. Burns/Reid (Peugeot 206) + 1.12,8 Minuten
4. Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 206) + 2.19,3 Min.
5. Solberg/Mills (Subaru Impreza) + 3.11,4 Min.
6. Auriol/Giraudet (Skoda Octavia) + 7.58,5 Min.
7. Gardemeister/Lukander (Skoda Octavia) + 8.33,7 Min.
8. Duval/Prevot (Ford Focus) + 11.55,3 Min.
Wichtige Ausfälle:
WP 24: Schwarz/Hiemer (Hyundai Accent) Motorschaden
WP 21: Märtin/Park (Ford Focus) Motorschaden
vor WP 21: Mäkinen/Lindström (Subaru Impreza) Rückstand zu groß
WP 20: Loeb/Elena (Citroen Xsara) Unfall
WP 9: C. McRae/Ringer (Citroen Xsara) Feuer
WP 6: Loix/Smeets (Hyundai Accent) Motor überhitzt
Bestzeiten:
Grönholm 11; Sainz 7; Märtin 2; Rovanperä, Burns und Mäkinen je 1.
Stand in der WRC (Fahrer):
1. Burns 32; 2. Grönholm 30; 3. Sainz 24; 4. C.McRae und Loeb je 17; 6. Märtin & Solberg je 13; 8. Mäkinen 11; 9. Duval & Gardemeister je 9; 11. Rovanperä 5; 12. Panizzi & Auriol je 4; 14. Robert und A.McRae je 3; 16. Schwarz.
Stand in der WRC (Marken):
1. Peugeot 65; 2. Citroen 52; 3. Ford 29; 4. Subaru 27; 5. Skoda 19; 6. Hyundai 3.
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