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Carrera Cup: Frank Stippler gewinnt, Henzler Zweiter

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Stippler: "Dieses Rennen habe ich über die Reifen gewonnen" |
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| Trainingsbestzeit und Start-Ziel-Sieg, so lautet die Bilanz des Frank Stippler (Bad Münstereifel), der mit seinem Erfolg beim zweiten Lauf des Carrera Cup auf dem Adria International Raceway bei Venedig (Italien) die Tabellenführung übernahm.
Stippler sah seine Position in der ersten Hälfte des 30-Runden-Rennens von dem Franzosen Romain Dumas bedroht, der aber bei einem Angriff auf den Führenden in Runde 14 seinen Kühler beschädigte und aufgab. Von Runde 16 bis Runde 19 setzte Wolf Henzler (Nürtingen) Stippler unter Druck, fiel dann aber zeitweise bis auf Position vier zurück, von wo er sich bis zum Ziel wieder auf den zweiten Rang vorarbeitete. Der Student wurde von den Zuschauern als Mann des Rennens gefeiert, nachdem er sich von Startplatz 13 kommend seinen Platz auf dem Siegerpodest erkämpft hatte. Henzler reist als Tabellen-Zweiter zum dritten Lauf an den Nürburgring (25. Mai).
Christian Menzel (Kelberg) startete von Platz drei, konnte zeitweise ebenfalls den zweiten Rang einnehmen, musste sich aber in der 24. Runde Wolf Henzlers Angriffen beugen und nimmt die Punkte für den dritten Rang mit nach Hause.
Mike Rockenfeller (Neuwied), der Trainings-Siebte, zeigte ein aggressives Rennen, das ihn zunächst bis auf den dritten Platz nach vorne brachte. Im Kampf mit Menzel musste der UPS-Porsche-Junior aber in Runde 22 nachgeben, um als Vierter vor Alexander Davison (Australien) und Patrick Long (USA) über die Ziellinie zu fahren.
Jörg Hardt (Bonn), der sich als Neu-Einsteiger überraschend für den zweiten Startplatz qualifiziert hatte, fand sich nach den ersten 500 Metern des Rennens auf Position sechs wieder. Der Schüler beendete das 30-Runden-Rennen als Siebter. Markus Lungstrass (Burscheid), der ebenfalls seine erste Saison im Carrera Cup bestreitet, brachte seinen Porsche von Startplatz 18 auf den zwölften Rang im Ziel.
Frank Stippler: "Dieses Rennen habe ich über die Reifen gewonnen. In der Anfangsphase fuhr ich nicht aggressiv und hatte Reserven. Am Schluss konnte ich deshalb zulegen. Sowohl Romain als auch Wolf haben mich unter heftigen Druck gesetzt. Als ich Wolfs Auto im Rückspiegel sah, glaubte ich zuerst als eine Halluzination, denn der kam ja aus dem Mittelfeld!"
Wolf Henzler: "Ich kann es noch immer nicht glauben! Ich hatte große Probleme mit dem Getriebe, die Gänge drei und vier hingen einige Male fest. Da hieß es für mich: Nerven bewahren. Die Michelin-Reifen sind fantastisch, sie haben sich auch in den 30 Runden auf diesem winkligen Kurs nicht verändert. Ich danke meinem Teamchef Axel Plankenhorn für meinen toll eingestellten 911!"
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