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DTM: Fässler vor Schneider und Ekström

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Fässler eroberte die Pole im Einzelzeitfahren |
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| Der 26- jährige Schweizer Marcel Fässler holte mit denkbar knappen sechs Tausendstelsekunden Vorsprung auf dem Adria International Raceway in Italien die dritte Pole Position seiner DTM-Karriere, nach Oschersleben 2001 und Zandvoort 2002. Im Mercedes-Benz CLK-DTM setzte er sich im Einzelzeitfahren, der so-genannten Super-Pole, mit 1.12,173 Minuten an die Spitze. Zweiter wurde Markenkollege Bernd Schneider (1.12,179 Minuten) vor Mattias Ekström (1.12,269 Minuten) aus Schweden im Abt-Audi TT-R. Christijan Albers (Mercedes-Benz) und Peter Dumbreck im Opel Astra V8 Coupé komplettierten die Top Five. Das Rennen auf dem 2,702 Kilometer kurzen brandneuen Adria Raceway unweit von Venedig startet am Sonntag um 14 Uhr (ARD Live- Übertragung ab 13.45 Uhr).
"Meine Runde war tatsächlich sehr gut", sagte Marcel Fässler, der bereits beim Auftaktrennen auf dem Hockenheimring Zweiter geworden war. "Aber das Rennen wird super hart, denn die Streckencharakteristik mit vielen engen Kurven und keiner wirklich langen Geraden verhindert, dass man sich mal ein wenig ausruhen kann." Bernd Schneider spricht gar vom "härtesten Rennen der Saison. Schon das Qualifying war brutal. Jeder stand unter starkem Druck, weil man ja wusste, wie immens wichtig gerade auf dieser Strecke der Startplatz ist, denn Überholen wird sehr schwer." Der Liebling des italienischen Publikums, Jean Alesi (Mercedes-Benz), kämpfte in der Super-Pole mit stumpfen Waffen: Er konnte wegen eines Problems am Getriebe gar nicht antreten und wird daher als Zehnter starten. Mercedes-Benz-Sportchef Norbert Haug konstatierte: "Das Qualifying war erneut unglaublich spannend und mit acht Autos innerhalb von 0,6 Sekunden sehr eng."
Mattias Ekström, im vergangenen Jahr Dritter der DTM, war "zufrieden mit dem dritten Startplatz. Das zeigt zum einen, dass unser Abt-Audi absolut mithalten kann, und es ist für ein langes Rennen mit zwei Boxenstopps eine gute Ausgangsposition." Champion Laurent Aiello, in Hockenheim Dritter, hatte als Elfter des 25-minütigen Zeittrainings den Einzug in das Qualifying um die Super-Pole knapp verpasst. "Laurent hat es irgendwie nicht geschafft, hier seinen Speed zu finden", so Abt-Teamchef Hans-Jürgen Abt. "Und wenn man sich anschaut, wie eng es wieder zwischen den Fahrern ist, dann weiß man, dass einen bereits das kleinste Problem zurückwirft." Sonst war Abt allerdings "äußerst zufrieden" mit seiner Truppe: "Mit Mattias, Martin Tomczyk und Karl Wendlinger haben wir drei Autos in den Top Ten, damit kann ich sehr gut leben."
Der Schotte Peter Dumbreck war wie schon beim Saisonauftakt der schnellste Opel-Fahrer. "Das Handling meines Astra Coupés war sehr gut", so der Fünftplatzierte. "Leider hatte ich kleine Fehler in meiner Runde, und die darf man sich in dieser einen einzigen Runde eben nicht erlauben. Aber morgen kommt ein sehr, sehr langes Rennen - und da ist noch alles offen." Opel-Sportchef Volker Strycek bilanzierte: "Mit drei Opel in den Top Ten haben wir als Mannschaft eine absolut gute Performance gezeigt, zumal von jedem Opel-Team ein Auto dabei ist. Ich freue mich auf ein garantiert spannendes Rennen morgen."
Ergebnis Super Pole:
1. Marcel Fässler (Mercedes-Benz) 1:12,173 Minuten
2. Bernd Schneider (Mercedes-Benz) 1:12,179 Minuten
3. Mattias Ekström (Abt-Audi) 1:12,269 Minuten
4. Christijan Albers (Mercedes-Benz) 1:12,512 Minuten
5. Peter Dumbreck (Opel) 1:12,667 Minuten
6. Martin Tomczyk (Abt-Audi) 1:12,695 Minuten
7. Alain Menu (Opel) 1:12,707 Minuten
8. Joachim Winkelhock (Opel) 1:12,800 Minuten
9. Karl Wendlinger (Abt-Audi) 1:13,604 Minuten
10. Jean Alesi (Mercedes-Benz) 0:00,000 Minuten
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