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Carrera Cup: Frank Stippler mit Bestzeit

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Stippler stellte seinen 911 auf Startplatz eins. |
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| Leichte Regenschauer sorgten beim Zeittraining zum zweiten Lauf des Porsche Carrera Cup auf dem Adria International Raceway bei Venedig (Italien) für ständig wechselnde Streckenverhältnisse - und für ein überraschendes Resultat.
Der 22jährige Jörg Hardt (Bonn) qualifizierte seinen 911 GT3 Cup des Teams Schnabl Engineering für Startplatz zwei. Hardt und seine Mannschaft bestreiten ihre erste Saison im Carrera Cup. Der Schüler fuhr im vergangenen Jahr in der Formel 3 und bewegte vor dem Zeittraining noch nie einen Renn-Porsche auf nasser Fahrbahn.
Wie bereits beim ersten Lauf vor zwei Wochen in Hockenheim, stellte Frank Stippler (Bad Münstereifel) seinen 911 auf Startplatz eins. Der amtierende Vize-Meister fuhr die Bestzeit sofort nach Beginn des Trainings, bevor die Strecke durch einsetzenden Regen langsamer wurde.
Christian Menzel (Kelberg) freute sich über seine drittbeste Zeit, die ihm einen Platz in der zweiten Startreihe neben Pierre Kaffer (Burgbrohl) sichert. Der Sieger von Hockenheim, Romain Dumas (Frankreich), nimmt das 30-Runden-Rennen auf der 2,7 Kilometer langen Strecke von Position fünf auf. Der Vizemeister der Formel 3000-EM teilt Startreihe drei mit Sportwagen-Ass Klaus Graf (Dornhan).
Zahlreiche Mit-Favoriten wurden Opfer der unberechenbaren Strecken-Verhältnisse. Alex Davison (Australien), der Dritte des ersten Laufes, startet von Platz neun. Wolf Henzler (Nürtingen), Tabellen-Vierter, muss das Rennen von Position 14 aufnehmen, " ... das ist um so schlimmer, als die Stecke mit ihren kurzen Geraden und langsamen Kurven kaum Überholmöglichkeiten bietet." Auch Nachwuchsmann Markus Lungstrass (Burscheid) konnte keine befriedigende Zeit realisieren: "Ich war vielleicht zu vorsichtig - die Quittung heißt Startplatz 18."
Frank Stippler: "Diese Pole Position verdanke ich meinem Teamchef, Horst Farnbacher. Ich wollte zu Beginn des Trainings abwarten, wie sich die Strecke entwickeln würde. Horst bestand darauf, dass ich sofort loslege. Ich versuchte eine Runde lang, wo die schnellste Linie war, dann fuhr ich los - alles passte. Mein Auto war dabei auf eine trockene Strecke abgestimmt, ich war auf Regenreifen unterwegs. Eigentlich erstaunlich, wie das ging."
Jörg Hardt: "Regen liegt mir sehr, aber dieses Resultat kann ich einfach noch nicht glauben. Ich bin im 911 GT3 Cup noch nie auf nasser Strecke gefahren! Mit Blick auf das Rennen habe ich mir nur eines vorgenommen: aus allem raushalten, ankommen, punkten. Denn von der Speed her traue ich es mir ehrlich gesagt noch nicht zu, da vorne mitzufahren."
Christian Menzel: "Dieses Ergebnis ist für unser Tolimit Team ganz wichtig, denn vor zwei Wochen in Hockenheim hatten wir technische Probleme, die ein gutes Resultat verhinderten. Meine schnellste Runde kam ganz zum Schluss des Trainings, was für alle - mich eingeschlossen - eine Riesen-Überraschung darstellt. Mein Auto war nicht optimal für Regen eingestellt, sondern bestenfalls ein Kompromiss-Wagen."
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