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Rallye nat.: Axel Friedhoff siegt in Birkenfeld

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Axel Friedhoff feierte bei der ADAC Löwenrallye in Birkenfeld seinen dritten Saisonsieg |
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| Der Favorit setzte sich erwartungsgemäß durch, aber der Vorsprung war knapper als erwartet: Axel Friedhoff feierte bei der ADAC Löwenrallye in Birkenfeld seinen dritten Saisonsieg. Aber sein Mitsubishi-Markenkollege Freimut Stockmar hatte im Ziel nur 16,2 Sekunden Rückstand und konnte sogar zwei Bestzeiten für sich verbuchen. Joachim Hirsch komplettierte mit seinem Ford Escort Cosworth das Podest. Pech hatten die beiden Ford Sierra von Christian und Wilfried Brunken, die nach Kollisionen mit Hinkelsteinen aufgeben mussten.
In der Gruppe F bis 2000 ccm mußte der Saarländer Franco Decker alle Register seines Könnens ziehen, um den Eifeler Andreas Schüttler (beide Opel Kadett E GSi 16V) hinter sich zu lassen. Zeitenmäßig in den gleichen Breitengraden tummelten sich auch die schnellsten Gruppe N-Fahrzeuge. Hier war es Michael Fröhlich, nur einen Steinwurf von Birkenfeld entfernt wohnhaft, der sich mit Nordrhein-Pilot Willi Wiegmann einen phantastischen Kampf lieferte. Beide fuhren absolut letzte Rille, aber wie auch in der Gruppe F bis 2000 sollte auch in der Gruppe N bis 2000 ccm der Saarländer die Oberhand behalten.
In der Gruppe F bis 1600 ccm bleibt Jürgen Schumacher der Dominator. Am Steuer des VW Golf I hatte der Zerfer über eine halbe Minute Vorsprung auf Michael Herresthal herausfahren können. Gerade einmal ein Zehntel trennten den Aachener Helmut Spangenberg im VW Golf und Frank Merten aus Köln im Citroen Saxo im Kampf um Klassenrang drei. Topfavorit Sven Langenfeld mußte seinen Suzuki Swift bereits in der zweiten Prüfung abstellen, so dass Mario Fuchs im Daihatsu Charade zum ungefährdeten Klassensieg in der Gruppe F bis 1300 ccm kam. Und: der Grafschafter fuhr mit dem vermeintlichen PS-Zwerg auf den 14. Gesamtrang!
Endergebnis nach 6 Wertungsprüfungen:
gestartet 70Teams/gewertet 51 Teams
1. Axel Friedhoff/Gerd Stein (Mitsubishi Lancer) 22.22,6 Minuten
2. Freimut Stockmar/Silke Poller (Mitsubishi Lancer) + 16,2 Sekunden
3. Jochen Hirsch/Fritz-Walter Vohl (Ford Escort Cosworth) + 35,3 Sek.
4. Franco Decker/Patricia Decker (Opel Kadett E) + 52,7 Sek. (1. Gruppe F bis 2000 ccm)
5. Michael Fröhlich/Ingolf Mergen (Peugeot 306 S16) + 1.01,3 Minuten (1. Gruppe N bis 2000 ccm)
6. Andreas Schüttler/Andre Weber (Opel Kadett E) + 1.04,8 Min.
7. Willi Wiegmann/Caroline Diehm (Renault Clio) + 1.10,3 Min.
8. Jürgen Schumacher/Claudia Reiland (VW Golf GTi) + 1.27,0 Min. (1. Gruppe F bis 1600 ccm)
14. Mario Fuchs/Werner Schäfer (Daihatsu Charade) + 1.47,4 Min. (1. Gruppe F bis 1300 ccm)
22. Rene Wolf/Michael May (Opel Vectra) + 2.26,0 Min. (1. Gruppe G2)
29. Oliver Ertz/Knut Kaiser (BMW E30) + 2.58,0 Min (1. Gruppe G3)
Die Wertung in der Klasse G4 wurde nach einem Protest ausgesetzt.
Wichtige Ausfälle:
WP 3: Christian Brunken/Hans-Peter Loth (Ford Sierra Cosworth) Unfall
WP 2: Wilfried Brunken/Edwin Braun (Ford Sierra Cosworth) Unfall
WP 2: Sven Langenfeld/Tanja Tränkler (Suzuki Swift) technischer Defekt
Bestzeiten:
Friedhoff 4; Stockmar 2
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