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24h: Alzen startet beim Langstreckenklassiker

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Uwe Alzen möchte den Sieg von 2000 wiederholen |
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| Vor rund zwei Wochen trennten sich die Wege von Uwe Alzen und Mercedes-Benz in der DTM. Für die Fans ein Schock, heißt es jetzt erst einmal wieder aufatmen: Uwe Alzen wird beim Motorsport-Highlight des Jahres, dem Int. ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring wieder ins Lenkrad greifen. Gemeinsam mit seinem Bruder Jürgen und dessen Stamm-Fahrer Arno Klasen geht Alzen im Porsche 996 Turbo an den Start. Ergänzt wird das Team dabei mit großer Wahrscheinlichkeit von Michael Bartels.
Die Vorzeichen stehen auf Sieg. Wirft man einen Blick auf die hochkarätige Fahrerbesetzung des unter der Bewerbung H&R Spezialfedern genannten Teams, wird den Kennern der Szene relativ schnell eine Parallele auffallen. Michael Bartels und Uwe Alzen waren 2000 eine Hälfte des siegreichen Phoenix Teams, das zuletzt die Zakspeed-Viper beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring besiegen konnte. Damals wechselten sich beide mit Altfried Heger und Bernd Mayländer am Volant des Porsche GT3 ab.
„Ich freue mich wahnsinnig, dass ich in diesem Jahr beim 24h-Rennen dabei sein kann“, so Uwe Alzen. „Es wird mit Sicherheit eines der tollsten Rennen, die die Nordschleife jemals erlebt hat.“ Alzen spielt mit seiner Aussage auf die nicht zu unterschätzende Konkurrenz an, denn Audi, BMW und Opel planen Werkseinsätze mit ALMS- und DTM-Fahrzeugen. Aber auch aus dem Porsche-Lager kommen einige Topteams, die es zu schlagen gilt. „Es wird ein heißer Kampf um den Gesamtsieg. Für unser Team ohne jede Werksunterstützung wird es sicher nicht gerade einfach werden, aber ich denke, wir haben ein sehr gutes Paket zusammen bekommen.“
Einzig das Gewicht der Einsatzfahrzeuges bringt kleine Sorgenfalten auf die Stirn der Alzen-Brüder: „Wir müssen laut Reglement mit 1.350 Kilogramm starten und das belastet die Bremsen, das Fahrwerk und die Felgen schon enorm - gerade an den schnellen Streckenabschnitten wir Fuchsröhre und Antoniusbuche.“ Seit Wochen wird akribisch am Biturbo-Porsche gearbeitet. Der erste Roll-out steht für das kommende Wochenende an. Im Rahmen der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft sollen zumindest einige Meter im Training abgespult werden. „Wenn alles gut läuft, starten wir dann natürlich auch im Rennen“, versichert Alzen.
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