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Rallye nat.: Thomas Kleinwächter der Star der Bärenrallye

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Honke/Nitsche wiederholten ihren Vorjahressieg |
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| Trotz Problemen mit der Zylinderkopfdichtung ihres Ford Escort RS Cosworth gelang den amtierenden Bayerischen Rallyemeistern Reinhard Honke und Mario Nitsche bei der 29. ADAC-Bären-Rallye des AMSC Bindlach eine souveräne Wiederholung ihres Vorjahressieges. Aus buchstäblich der gesamten Bundesrepublik, sogar aus dem hohen Norden (Pinneberg und Ostholstein!!), waren insgesamt 84 Rallye-Cracks nach Bindlach angereist, um die fast ausschließlich geschotterten Wertungsprüfungen unter die Räder zu nehmen. Dabei boten vor allem die Teilnehmer des BMW 318iS-Markenpokals und die Akteure des Volvo-Original-Cups spektakulären und von großen Driftwinkeln und riesigen Staubfahnen begleiteten Rallyesport, der die zahlreichen Zuschauer entlang den einzelnen Strecken über die Maßen begeisterte. Allerdings zeigte sich beim ersten direkten Aufeinandertreffen beider Serien, dass die großen und schwerfälligen Volvos nicht das Tempo der BMW-Kollegen mitgehen können.
„Wir hatten auf den letzten Wertungsprüfungen mehr damit zu tun, die Wassertemperaturanzeige unter Kontrolle zu halten und zwischendurch immer wieder für frisches Wasser zu sorgen, als richtig schnell zu fahren“, gab Reinhard Honke bei der Siegerehrung zu. Trotzdem gingen fünf Bestzeiten auf das Konto des Gesamtsiegers. Mit 23,7 Sekunden Rückstand wurde Markenkollege Roland Macht zweiter vor Alois Scheidhammer im Opel Kadett GSi 16V, gleichzeitig Klassensieger in der Gruppe F bis 2000 ccm. Pech hatte Mitfavorit Michael Pfeifer, der mit seinem Ford Escort Cosworth zwar in WP 2 die Bestzeit markierte, zwei Prüfungen später aber mit Turboladerschaden aufgeben mußte.
Der heimliche Star der Bären-Rallye war aber zweifelsohne Thomas Kleinwächter. Der Moerser, bekannt für sein begnadetes Talent und phantastisches Fahrgefühl, driftete den seriennahen und nur 145 PS-starken BMW 318iS auf den sensationellen vierten Gesamtrang. Auch die Markenkollegen Sven Hasselbach und Thorsten Stendebach ließen so richtig „die Kuh fliegen“, landeten auf den Gesamträngen sechs und acht, und distanzierten viele Allradler und stärkere Mitwerber teilweise um Minuten. Inmitten der BMW-Teams platzierte sich der bärenstarke Subaru Impreza von Manfred Pflügl, dem Sieger der Gruppe G.
In den kleineren F-Klassen besiegten hessische Piloten die favorisierten „Heim-Ascaris“. Als Gesamtzehnter und Sieger der Gruppe F bis 1600 ccm erreichte der Nordhesse Walter Schaaf mit seinem VW Golf GTi die Zielrampe. In der Gruppe F bis 1300 ccm hoffte Kai Schönborn den Allradvorteil an seinem Daihatsu Charade ausspielen zu können. Doch nur einmal konnte Schönborn die WP-Zeit von Frank Oliveri egalisieren, ansonsten war der Irmler-Opel Corsa immer schneller.
Endergebnis nach 7 Wertungsprüfungen:
gestartet 82 Teams/gewertet 58 Teams
1. Reinhard Honke/Mario Nitsche (Ford Escort Cosworth) 22.33,8 Minuten (1. Gruppe F über 2000 ccm)
2. Roland Macht/Klaus Rossdeutscher (Ford Escort Cosworth) + 23,7 Sekunden
3. Alois Scheidhammer/Josef Kollmannsberger (Opel Kadett GSi) + 1.02,9 Minuten (1. Gruppe F bis 2000 ccm)
4. Thomas Kleinwächter/Andrea Kleinwächter (BMW 318iS) + 1.04,3 Min. (1. Gruppe N bis 2000 ccm)
5. Manfred Pflügl/Michael Bretzner (Subaru Impreza) + 1.08,5 Min. (1. Gruppe G)
6. Sven Hasselbach/Dieter Meyer (BMW 318iS) + 1.19,3 Min.
9. Jochen Walther/Markus Peter (Volvo 242) + 1.51,2 Min. (1. Gruppe N über 2000 ccm)
10. Walter Schaaf/Björn Röhm (VW Golf GTi) + 1.58,1 Min (1. Gruppe F bis 1600 ccm)
17. Frank Oliveri/Lars Schnorr (Opel Corsa) + 2.27,6 Min. (1. Gruppe F bis 1600 ccm)
Wichtige Ausfälle:
WP 7: Immanuel Drews/Simon Waldmann (BMW 318iS) technischer Defekt
WP 6: Horst-Lars Müller/Michael Füss (BMW 318iS) technischer Defekt
WP 4: Michael Pfeifer/Michael Bayer (Ford Escort Cosworth) Motor
Bestzeiten:
Honke 5; Macht 2; Pfeifer 1
Stand im BMW 318iS-Cup nach vier Wertungsläufen:
1. Kleinwächter 38; 2. Hasselbach 36; 3. Gerst 26; 4. Walz 14; 5. Müller 13; 6. Wolf 12; 7. Klein 12; 8. Magnien 10; 9. Stendebach 8; 10. Osterhaus, Feldmann & Ruck ja 6; 13. Drews 5.
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