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2003-05-04 15:12:11 - ks
Supercup: Kaffer auch in Spanien nicht zu stoppen

Mit einem Start-Ziel-Sieg entschied Kaffer den zweiten Lauf für sich
Mit einem Start-Ziel-Sieg entschied der Trainingsschnellste, Pierre Kaffer (Burgbrohl), den zweiten Lauf des Porsche-Michelin-Supercup auf dem Circuito de Catalunya bei Barcelona (Spanien) für sich. Während Kaffer, der auch das erste Rennen vor zwei Wochen in Imola (Italien) gewonnen hatte, seinem ungefährdeten Erfolg entgegenfuhr, musste sein Teamkollege im Infineon-Team-Farnbacher, Frank Stippler (Bad Münstereifel), seinen zweiten Platz ab Runde 9 von 14 gegen einen heftig attackierenden Wolf Henzler (Nürtingen) verteidigen. Stippler rettete seine Position mit knapp vier Zehntel Sekunden Vorsprung über die Ziellinie.

Von Startplatz 5 kommend hatte Henzler zunächst Walter Lechner jr. (Österreich) beim Start ausbeschleunigt, dann Klaus Graf (Dornhan) nach einem heftigen Duell überholt, um schließlich Stippler anzugreifen. Hinter Klaus Graf kam der Italiener Luca Riccitelli als Fünfter in das Ziel. Walter Lechner jr., der sich für den vierten Startplatz qualifiziert hatte, beanspruchte seine Reifen zu stark und wurde Siebter hinter dem Australier Alexander Davison, der in Lechners Team als Gastfahrer startete.

Alessandro Zampedri (Italien), der 2002 das Rennen als Zweiter beendete, konnte seinen sechsten Startplatz in Rang acht verwandeln, während Patrick Huisman (Niederlande) im zweiten Porsche des Teams DeWalt-Racing-PZRO-JAM nach einer Kollision mit Luca Riccitelli eine Runde verlor und als Letzer gewertet wurde. In der Fahrerwertung baute Pierre Kaffer seine Führung aus, während Luca Riccitelli mit zehn Punkten Rückstand Platz zwei vor Wolf Henzler und Walter Lechner jr. übernimmt.

Pierre Kaffer: "Ich bin hochzufrieden. Ich glaube, ich habe als einziger Fahrer in der Top-Gruppe gestern meinen zweiten Reifensatz überhaupt nicht benutzt, hatte also heute einen brandneuen Pneu. In den ersten Runden konnte ich mich etwas absetzen und dann mein Tempo gehen. Das war ein Rennen nach Plan."

Frank Stippler: "Platz zwei ist besser, als im Kiesbett zu enden. Das war eines meiner kämpferisch besten Rennen. Ich war permanent auf der Kampflinie, um mich gegen Wolf zu wehren. Unser Fahrwerk erwies sich ab Halbdistanz als zu aggressiv für die Reifen, sie bauten deshalb schneller ab als erwartet. Das Rennen hätte keine Runde länger dauern dürfen."

Wolf Henzler: "Bis zur siebten Runde haben Klaus Graf und ich um den dritten Platz sehr hart, aber sehr fair, gekämpft. Unsere Autos berührten sich einige Male, einmal am Ende der Zielgeraden, wo wir richtig schnell sind. Dann konnte ich schließlich an Klaus vorbeigehen und Frank Stippler angreifen. Aber der wehrte sich mit allem, was er hatte. In der Endphase kam dann Klaus wieder an uns heran. Jetzt attackierte ich nach vorn und musste zugleich aufpassen, dass Klaus mich nicht wieder überholt. Nach 14 Runden war ich richtig erleichtert ..."


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