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2003-04-21 21:04:25 - ju
Rallye nat.: Färber wiederholt Sieg bei der Osterrallye

(c) Jörg Ufer
„Mister Rallye 200“ hat wieder zugeschlagen
„Mister Rallye 200“ hat wieder zugeschlagen: Frank Färber wiederholte am Steuer des Mitsubishi Carisma Evo 5 seinen Vorjahressieg bei der ADAC/MSC Osterrallye in Zerf. Färber und Beifahrerin Carmen Freiberger mussten allerdings bis zum letzten Meter kämpfen, denn Dauerrivale Axel Friedhoff war schnell und motiviert wie selten zuvor. Auf den Prüfungen eins und vier war Friedhoff sogar jeweils der Schnellste und vor der letzten und sechsten Prüfung waren die beiden gerade einmal durch 5,6 Sekunden getrennt. Friedhoff riskierte alles und verlor: auf einem schnellen Schotterstück in Oberzerf „sprang“ der Mitsubishi aus der Fahrbahn und rutschte eine Wiese hinunter. In der übernächsten Rechtskurve krachte Friedhoff dann frontal in einen Zaun und war froh, als Gesamtzweiter und Sieger der Gruppe F über 2000 ccm noch gewertet zu werden.

Die mehreren tausend Zuschauer wurden bei lausig-kaltem Wetter nicht nur vom Geschehen an der Spitze gewärmt. Auch in zahlreichen Klassen tobte der Bär. So auch in der Gruppe F bis 2000 ccm, wo sich der amtierende Saarland-Meister Joachim Hohloch im Ford Escort RS 2000 erst in der letzten Prüfung gegen Franco Decker im Opel Kadett E durchsetzen konnte. In der Gruppe N bis 2000 ccm bezwang Renault Clio-Pilot Willi Wiegmann etwas überraschend den Zerfer Alfred Rommelfanger im Peugeot 309 von Fröhlich Motorsport. Rommelfanger verlor 18 Sekunden in der dritten Prüfung bei einem Plattfuss, ansonsten waren die beiden häufig nur durch Zehntel getrennt.

Wie eine Woche zuvor, hieß das Duell in der Gruppe F bis 1600 ccm erneut Jürgen Schumacher im VW Golf 1 gegen Frank Merten im Citroen Saxo VTS. Ganze 0,4 Sekunden (!) trennten die beiden vor der Finalprüfung, wo dann allerdings Lokalmatador Schumacher dem etwas enttäuschten Kölner 6,6 Sekunden „einschenkte“. In der gleichen Klasse startete auch der erst 18jährige Rudi Hachenberg mit einem VW Polo IV in Gruppe N-Spezifikation und kam auf den guten achten Rang. Im Feld der 93 gestarteten Teams landete mit Sven Langenfeld im Suzuki Swift der schnellste 1300er-Pilot bereits auf dem 21. Gesamtrang.

Endergebnis nach 6 Wertungsprüfungen:
gestartet 93 Teams/gewertet 69 Teams

1. Frank Färber/Carmen Freiberger (Mitsubishi Carisma Evo 5) 20.57,6 Minuten (1. Gruppe N)
2. Axel Friedhoff/Gerd Stein (Mitsubishi Lancer Evo 6) +37,4 Sekunden (1. Gruppe F über 2000 ccm)
3. Christian Brunken/Hans-Peter Loth (Ford Sierra Cosworth) +43,0 Sek.
4. Dieter Reiland/Claudia Reiland (Mitsubishi Galant) +45,6 Sek.
5. Joachim Meinzer/Clemens Schmidt (Ford Sierra Cosworth) +56,7 Sek.
6. Joachim Hohloch/Susanne Hohloch (Ford Escort RS 2000) +1.19,2 Minuten (1. Gruppe F bis 2000 ccm)
12. Willi Wiegmann/Caroline Diehm (Renault Clio) +1.52,8 Minuten (1. Gruppe N bis 2000 ccm)
15. Jürgen Schumacher/Stephan Frank (VW Golf GTi) +2.04,1 Min. (1. Gruppe F bis 1600 ccm)
20. Jürgen Schumann/Markus Schley (Ford Escort RS 2000) +2.25,5 Min. (1. Gruppe Youngtimer)
21. Sven Langenfeld/Tanja Tränkler (Suzuki Swift) +2.32,1 Min. (1. Gruppe F bis 1300 ccm)
29. Rene Wolf/Michael May (Opel Vectra Turbo) +2.57,7 Min. (1. Gruppe G2)
33. Dominik Conrath/Peter Hoffmann (Opel Astra) +3.14,4 Min. (1. Gruppe G3)
52. Thomas Seiler/Sabine Seiler (Hyundai Accent) +4.24,1 Min (1. Gruppe G4)


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