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2003-04-16 16:05:19 - ks
F3 Euro: Nations Cup bringt noch mehr Spannung

Biela steht den deutschen Fahrern mit Rat und Tat zur Seite
Die Formula 3 Euro Series ist schon vor dem Saisonauftakt um eine weitere Attraktion reicher: In der mit 31 Piloten aus 16 Nationen stark besetzten Nachwuchsserie, die am 26./27. April 2003 auf dem Hockenheimring in ihre erste Saison startet, wird auch ein Nations Cup ausgefahren.

Dabei stehen Frank Biela den deutschen Fahrern und Jean Alesi dem Team Frankreich als Team Captain mit Rat und Tat zur Seite. Frank Biela war spontan und gerne bereit, sich als Team Captain für den deutschen Formel 3-Nachwuchs zur Verfügung zu stellen. „Ich bin von der Formula 3 Euro Series an sich begeistert, weil durch die neue Serie das Niveau der Formel 3 noch weiter angehoben wird“, sagt der dreifache Gewinner der 24 Stunden von Le Mans. „Je stärker die Konkurrenz ist, desto schneller kommen die Jungs in ihrer Entwicklung voran. Als ich in ihrem Alter war, war ich immer froh, wenn mir einer der erfahrenen Kollegen hin und wieder einen guten Tipp gegeben hat.“

Auch Jean Alesi hat die neue Aufgabe gerne übernommen. „Für mich ist es wichtig, dass die jungen Fahrer zu mir kommen und ich ihnen mit meiner Erfahrung helfen kann“, sagt der Ex-Formel 1-Pilot, der jetzt für Mercedes in der DTM fährt. „Nur fahren müssen sie selbst, aber das können sie ja schon ganz gut. Mit der Formula 3 Euro Series wurde eine gute Plattform für die Nachwuchsförderung geschaffen.“

Der Nations Cup macht die Formula 3 Euro Series noch attraktiver. Und so funktioniert die Nationenwertung: In jedem Rennen werden die Punkte der zwei bestplatzierten Fahrer einer Nation für den Nations Cup gewertet. Das Land, das am Ende die meisten Punkte aufweist, hat gewonnen. Ein Kandidat für den Sieg ist jetzt auch Australien: Als zweiter Aussie startet James Manderson (SRT Swiss Racing Team) in der Formula 3 Euro Series.

Aus der Sicht von Jean Alesi ist das Engagement von Honda, Mercedes, Opel, Renault und Toyota ein großes Plus der Formula 3 Euro Series. „Das ist aus dem Stand heraus ein tolles Ergebnis“, lobt der Französische Formel 3-Meister von 1987. „Es unterstreicht den Anspruch der Formel 3, junge Talente auf den Weg in die Formel 1 zu bringen.“

Frank Biela, der in seiner erfolgreichen Karriere auch die Deutsche, Französische und Britische Tourenwagen-Meisterschaft gewonnen hat, freut sich schon auf den Saisonauftakt in Hockenheim. „Die Tests haben gezeigt, dass das Fahrerfeld sehr eng beieinander liegt“, sagt er und ist überzeugt: „Wir werden in diesem Jahr mit Sicherheit viele spannende Rennen sehen.“


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