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WRC: Grönholm mit dem Glück des Tüchtigen

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Starke Leistung bis zum Ausfall: Markko Märtin |
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| Wie dicht Glück und Pech im Motorsport beieinander liegen können, bewies einmal mehr die zweite Etappe bei der Rallye Neuseeland. Der Glückspilz des Tages war zweifelsfrei der souveräne Spitzenreiter Marcus Grönholm, der den Peugeot 206 WRC auf der 13. Prüfung in einem Linksabzweig auf die rechte Seite legte. „Zum Glück blieben wir auf der Seite liegen und es waren genug Zuschauer vor Ort, die uns sofort wieder auf die Räder stellten. Nach 30 Sekunden ging es auch schon wieder weiter“, erklärte der zweifache Weltmeister das Malheur. „Nur ein paar Beulen im Blech, ansonsten war mit dem Fahrzeug alles in Ordnung.“ Die Bestzeit in der folgenden Prüfung untermauerte nachhaltig, dass die Schäden nicht von Bedeutung waren.
Während Grönholm trotz Überschlag weiter in Führung liegt, hatte Türkei-Sieger Carlos Sainz mächtig Pech und verlor vierzehn Minuten. Auf der zehnten Prüfung lief der Spanier auf den zwei Minuten vorher gestarteten Skoda Octavia von Didier Auriol auf. Dieser machte auch bereitwillig Platz, doch bei dem Überholmanöver kam der Spanier von der Strecke ab. Der Citroen wurde vor allem im Frontbereich stark beschädigt. „So ist das im Leben. Da macht man mir extra Platz und dennoch geht es schief“, ärgerte sich Carlos Sainz. Mit insgesamt 16 Minuten Rückstand liegt der zweifache Weltmeister nur auf dem 23. Gesamtrang.
Nicht mehr dabei sind Harri Rovanperä (Peugeot) nach einem Unfall in WP 14 und die Ford-Speerspitze Markko Märtin. Der Este untermauerte nachhaltig das Potenzial des neuen Ford Focus WRC03 mit drei Bestzeiten auf den Prüfungen elf bis dreizehn, ehe nach einem Dreher in WP 14 der Motor abstarb und nicht mehr anspringen wollte. „Ein Hydraulikproblem, welches uns schon auf der zehnten Prüfungen zu schaffen gemacht hat“, ärgerte sich Märtin. „Aber mit dem Debüt des neuen Autos sind wir sehr zufrieden.“ Keinen guten Tag erwischte auch Tommi Mäkinen. In WP 10 kostete ein Reifenschaden nur ein paar Sekunden. Später kassierte der Finne fünf Strafminuten wegen zu hoher Geschwindigkeit auf einer Verbindungsetappe. Der Subaru-Pilot war mit 99 km/h statt der erlaubten 50 km/h gemessen worden…
WRC-Ergebnis nach 15 von 22 Wertungsprüfungen:
1. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 206) 2:42.43,7 Stunden
2. Burns/Reid (Peugeot 206) + 1.00,9 Minuten
3. Solberg/Mills (Subaru Impreza) + 1.50,7 Min.
4. Loeb/Elena (Citroen Xsara) + 2.23,7 Min.
5. Loix/Smeets (Hyundai Accent) + 5.51,6 Min.
6. A.McRae/Senior (Mitsubishi Lancer) + 6.28,8 Min.
7. Gardemeister/Lukander (Skoda Octavia) + 6.33,5 Min.
8. Auriol/Giraudet (Skoda Octavia) + 7.45,7 Min.
9. Mäkinen/Lindström (Subaru Impreza) + 8.22,8 Min.
10. Duval/Prevot (Ford Focus) + 8.39,2 Min.
Wichtige Ausfälle:
WP 14: Märtin/Park (Ford Focus) Motorschaden
WP 14: Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 206) Unfall
WP 10: Stohl/Minor (Peugeot 206) Unfall
WP 6: C.McRae/Ringer (Citroen Xsara) Unfall (Felsen touchiert)
WP 1: Schwarz/Hiemer (Hyundai Accent) Überschlag
PCWRC-Ergebnis nach 15 von 22 Wertungsprüfungen:
1. Arai/Sircombe (Subaru Impreza) 2:55.52,9 Stunden
2. Crocker/Foletta* (Subaru Impreza) + 14,3 Sekunden
3. Ligato/Garcia (Mitsubishi Lancer) + 1.15,6 Minuten
4. Al Wahaibi/Beech (Mitsubishi Lancer) + 1.46,8 Min.
5. Ferreyros/Marin (Mitsubishi Lancer) + 2.08,7 Min.
*= nicht eingeschrieben in PCWRC
Wichtige Ausfälle:
WP 9: Kulig/Baran (Mitsubishi Lancer) Elektrik
Nach WP 5: Bourne/Stacey (Subaru Impreza) Motorprobleme
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