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WRC: Zitronen-Sieg in Kiwi-Country?

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Ford startet erstmals mit dem neuen Focus WRC |
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| Alles neu macht bekanntlich der Mai. Wirklich? Ein Bild hinter die Kulissen der Rallye-WM lässt andere Schlussfolgerungen zu. Denn da macht der April (fast) alles neu, während der sechs Wochen Pause seit dem letzten Event (Türkei) wurde reichlich entwickelt und getestet. Somit werden die Karten für die 33. Rallye Neuseeland neu gemischt. 80 Teams werden die insgesamt 22 Wertungsprüfungen rund um Auckland am kommenden Wochenende in Angriff nehmen.
Mit neu homologierten Fahrzeugen werden Citroen, Ford und Hyundai an den Start gehen. Während Ford einen komplett neuen Focus WRC entwickelt hat, liegen bei Citroen und Hyundai die Verbesserungen mehr „unter der Haube“. Skoda ist mit der Entwicklung des neuen Fabia WRC zwar auch einen großen Schritt weiter, doch in "down under" vertrauen die Tschechen weiter auf den ausgereiften Octavia WRC. Peugeot und Subaru haben zwar nicht viel Neues zu bieten, aber dank zahlreicher Schotter-Testfahrten ist man auch hier bestens für den vierten WM-Lauf der Saison gerüstet. Erstmals in dieser Saison stellt sich das Mitsubishi-Werksteam der Konkurrenz und entsendet Alister McRae und Kristian Sohlberg.
Mit Carlos Sainz, Colin McRae, Marcus Grönholm, Richard Burns und Tommi Mäkinen sind fünf ehemalige Sieger am Start. Die Siege des Spaniers liegen zwar schon einige Jahre zurück (90 bis 92 sowie 98), doch speziell nach seinem Türkei-Erfolg ist Sainz motivierter denn je. Und warum sollte nicht gerade Sainz für einen Zitronen-Sieg in Kiwi-Country sorgen? Während Ford erst einmal abwarten muß, wie die Feuertaufe des neuen Focus WRC verlaufen wird, ist man bei Subaru optimistisch, den Franzosen von Citroen und Peugeot die erste Saisonniederlage beizubringen.
Ihren zweiten Saisonlauf nehmen die Teams der Production-World-Rally-Championship (PCWRC) in Neuseeland in Angriff. Insgesamt haben 24 Teams genannt, darunter auch der aktuelle Tabellenführer Stig Blomqvist aus Schweden.
Wichtige Starter Rallye Neuseeland:
1 Grönholm, 2 Burns, 3 Rovanperä (alle Peugeot 206), 4 Märtin, 5 Duval, 6 Hirvonen (alle Ford Focus), 7 Solberg, 8 Mäkinen (beide Subaru Impreza), 10 Schwarz, 11 Loix, 12 Valimäki (alle Hyundai Accent), 14 Auriol, 15 Gardemeister (bei Skoda Octavia), 17 C.McRae, 18 Loeb, 19 Sainz (alle Citroen Xsara), 32 A.McRae, 33 Sohlberg (beide Mitsubishi Lancer)
Stand in der Fahrer-Weltmeisterschaft nach 3 von 14 Läufen:
1. Burns 18 Punkte; 2. McRae 17; 3. Sainz 16; 4. Märtin 13; 5. Loeb 12; 6. Grönholm 10; 7. Mäkinen 9; 8. Duval 8; 9. Panizzi 4; 10. Solberg, Robert & Gardemeister je 3; 13. Schwarz 1.
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