 |
CHC: Ein Riesenfeld beim Saisonauftakt

|
 |
Über 70 Nennungen liegen zum Saisonauftakt vor |
 |
 |
 |
 |
| Die Scuderia Plettenberg im DMV traute ihren Augen kaum. Über 70 Nennungen landeten für den Saisonauftakt im Castrol-HAUGG-Cup „Um die Willi Hieke Pokale“ im Briefkasten von Organisationsleiter Michael Homrighausen. „Das wird ein ganzer heißer Saisonauftakt mit vielen ausgeglichenen Klassen“, ist sich der Plettenberger sicher. 15 Runden beträgt die Distanz für die Teams des CHC, achtmal umrunden die light-Teams der Michaela-Lochmann-Trophy den Eifelkurs. Der Start am Samstag, dem 5. April, erfolgt um 13.00 Uhr.
Mit der Start-Nummer eins nehmen die amtierenden Meister Thomas Imig aus Mönchengladbach und Petra Dams aus Düsseldorf das „17. Rendezvous am Ring“ in Angriff. „Wir hoffen natürlich auf viele Klassensiege und rechnen uns Chancen aus, unseren Titel zu verteidigen“, ist das VW Golf-Duo zuversichtlich. Ihre Klasse, die Gruppe H bis 2000 ccm, ist beim Auftakt stark besetzt. Oliver Wenzel/Rainer Stahl (Hagen/Meerbusch) im Opel Kadett C und auch das Vater-und-Sohn-Team Ives und Manfred Tittmann (Bocholt) im Opel Kadett E gehören zu den ganz schnellen der Branche.
Stark besetzt sind auch die Gruppe F bis 2000 ccm, die Specials bis 2000 ccm und, etwas überraschend, die VLN-Serienwagen bis 1850 ccm. „Es war absolut notwendig, die Klassen der VLN-Serienwagen wieder auszuschreiben“, freut sich CHC-Leiter Willi Hillebrand aus Finnentrop. „Der große Erfolg der Langstreckenmeisterschaft liegt auch an den zahlreichen Serienwagen. Günstig in Anschaffung und Unterhalt, aber dennoch maximaler Fahrspaß.“ Zahlreiche BMW 318iS werden hier auf einen BMW 318ti und einen VW Lupo treffen.
In der Gruppe F bis 2000 ccm haben sich der Bonner Markus Schumacher und Marcel Schmidt aus Wuppertal zusammengeschlossen. „In der Gruppe F ist einfach mehr los, und wir können uns die Kosten teilen“, begründet der ehemalige Gruppe G-Dauersieger Schmidt den Wechsel. Aber mit dem Überraschungsteam des Vorjahres, Ron Grüter/Marion Müller (Hückelhoven/Bergisch Gladbach) im Peugeot 306 S16 sowie Armin Bickmann/Stephan Lenzen (Herzogenrath/Eschweiler) im Opel Kadett E gibt es zwei ebenbürtige Mitbewerber. Und mit dem 61jährigen Altmeister Mathias Bungard aus Eitorf im VW Golf muß immer gerechnet werden.
Über 20 Teams haben ihre Nennung für den CHC light abgegeben, wo die Kölner Kerstin und Jörg Kosmalla im Opel Corsa die Titelverteidiger sind. Mit Start-Nr. 201 starten die Geschwister mit ihrem Meisterauto in der Gruppe F bis 1600 ccm. Mehr als die Hälfte der light-Teams wird die acht Runden in der Gruppe F bis 2000 ccm in Angriff nehmen. Neben zahlreichen „alten Hasen“ wie Klaus-Dieter Justa/Ute Justa (Marl), Lars Schücker (Bocholt) oder Peter Palitzsch (Fuldatal) starten speziell in dieser Klasse viele Neueinsteiger. Und natürlich auch die vierfachen Klassensieger des Vorjahres und amtierenden Vizemeister Holger Träger/Peter Tegeler aus Bochum mit ihrem VW Golf.
Verwandte News: Erstmals auch in Spa-Francorchamps |  |