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2003-03-22 10:46:42 - ks
F1: Renault „on top“ im Qualifying

Alonso fuhr im Qualifying die Bestzeit
Fernando Alonso startet beim Großen Preis von Malaysia von der Pole Position. Der Spanier fuhr im Qualifying die schnellste Runde in 1:37.044 Minuten, sein Renault-Teamgefährte Jarno Trulli belegte mit 0,173 Sekunden Rückstand Rang zwei. Erst auf drei folgt der amtierende Weltmeister Michael Schumacher, der im Einzelzeitfahren 0,349 Sekunden auf Alonso verlor.

Noch im Warm-up, dass in diesem Jahr am Samstagmorgen stattfindet, hatte Schumacher mit Getriebeproblemen zu kämpfen. „Uns blieb keine Zeit mehr, das Setup zu verändern“, so Schumacher, der in den vergangenen vier Jahren jeweils die Bestzeit im Malaysia Qualifying fuhr. „Wir konnten nur den Schaden beheben und so bin ich mit meinem dritten Startplatz sehr zufrieden. Ich möchte die tolle Leistung der beiden Ranault-Piloten nicht schmälern, aber ich hoffe, dass wir für das rennen die bessere Strategie haben“, analysiert Schumacher, der natürlich hofft, dass Alonso und Trulli mit sehr wenig Treibstoff im Zeittraining unterwegs waren.

Die beiden McLaren Mercedes-Piloten David Coulthard und Kimi Räikkönen gehen von den Positionen vier und sieben ins Rennen. „Der neue Qualifikationsmodus ist schon hart und es ist schwierig, am Ende komplett zufrieden zu sein“, so Coulthard. „Meine Runde war ganz gut, aber in Turn neun hatte ich etwas Untersteuern und konnte daher nicht so schnell wieder beschleunigen. Vielleicht wäre etwas mehr drin gewesen, aber die Renault-Zeiten hännen wir heute mit Sicherheit nicht fahren können.“

Nach komplikationslosen Trainingsläufen in der Hitze von Malaysia schnitt das BMW WilliamsF1 Team im zweiten Qualifying bescheiden ab. Juan Pablo Montoya wird am Sonntag von Startplatz acht zum zweiten Grand Prix der Saison antreten. Ralf Schumacher wird das Rennen von Platz 17 aufnehmen. „Ich hatte Schwierigkeiten mit der Balance meines Autos“, so Montoya. „Das war allerdings aufgrund der Abstimmung, die wir auf dieser Strecke im Rennen fahren wollen, durchaus zu erwarten. Ich hatte schon mit Sorge die Runde von Ralf beobachtet. Er hatte offensichtlich auch Probleme mit der Balance. Immerhin bin ich ganz froh, dass wir dicht an McLaren dran sind. Und ich denke, dass wir mit unserer Strategie für das Rennen gut gerüstet sind.“

Nick Heidfeld fuhr die sechstschnellste Rundenzeit. „Heute morgen war ich mit meinem Setup nicht ganz zufrieden. Zudem war meine Runde heute Nachmittag nicht ganz perfekt, deswegen bin ich mit meinem Startplatz schon zufrieden.“ Heinz-Harald Frentzen landete mit 1.247 Sekunden Rückstand auf Rang 13.

1. F. Alonso, Renault, 1:37.044
2. J. Trulli, Renault, 0:00.173
3. M. Schumacher, Ferrari, 0:00.349
4. D. Coulthard, McLaren, 0:00.410
5. R. Barrichello, Ferrari, 0:00.535
6. N. Heidfeld, Sauber, 0:00.722
7. K. Räikkönen, McLaren, 0:00.814
8. J. Montoya, Williams, 0:00.930
9. J. Button, BAR, 0:01.029
10. O. Panis, Toyota, 0:01.050
11. C. da Matta, Toyota, 0:01.053
12. J. Villeneuve, BAR, 0:01.245
13. H. Frentzen, Sauber, 0:01.247
14. G. Fisichella, Jordan, 0:01.372
15. A. Pizzonia, Jaguar, 0:01.472
16. M. Webber, Jaguar, 0:01.580
17. R. Schumacher, Williams, 0:01.745
18. J. Verstappen, Minardi, 0:03.373
19. J. Wilson, Minardi, 0:03.555
20. R. Firman, Jordan, 0:03.866
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