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Rallye nat.: Axel Friedhoff siegt in Kempenich

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Starke Leistung von Frank Olivieri und Stefan Lauth im Irmler-Opel Corsa |
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| Gesamtsieg für Axel Friedhoff bei der 25. ADAC-Rallye „Rund um Kempenich“: Nach sechs Wertungsprüfungen (WP) verwies der Mitsubishi Lancer-Pilot Andreas Schüttler im Opel Kadett GSi und Paul Jerlitschka im Ford Escort Cosworth auf die Plätze. Für die knappste Entscheidung der Rallye sorgten die Teams der Klasse G3, wo die drei Erstplatzierten nur durch 0,4 Sekunden (!) getrennt wurden!
Friedhoff übernahm bei der Auftaktprüfung gleich die Führung, doch Jerlitschka konterte in WP 2. Eine Vorentscheidung fiel dann im Rundkurs Müllenbach (WP 3), wo Friedhoff 22 Sekunden schneller war. Nachdem die vierte WP wegen Zeitüberschreitung abgesagt werden mußte, teilten sich die beiden die verbliebenen Bestzeiten. Doch Jerlitschka kam nicht mehr an Lokalmatador Andreas Schüttler vorbei, der als schnellster Zweiliterpilot auf den hervorragenden zweiten Gesamtplatz vorfuhr. Auf den Zweiten in der Gruppe F bis 2000 ccm, Andreas Dingert im VW Golf, hatte der Kadett-Pilot 25 Sekunden Vorsprung. Der letztjährige Opel-DRM-Werksfahrer Christoph Schleimer mußte mit einem Opel Kadett GSi schon in der ersten Prüfung nach einem Unfall aufgeben.
In der Gruppe F2005 bis 2000 ccm hatten bis zum Schluß vier Teams Siegchancen. Doch Willi Wiegmann hatte im vermeintlich unterlegenen Renault Clio einmal mehr die Nase vorn. Frank Dünker im Nissan Sunny und Uwe Gropp landeten auf den Plätzen zwei und drei. Als schnellster Youngtimer-Vertreter kam Jürgen Lenarz mit seinem Opel Kadett C Coupe auf den 16. Platz im Feld der 147 gestarteten Teams.
Topfavorit Hans-Uwe Lembke im Audi 50 hatte in der Gruppe F bis 1300 ccm mit Mario Fuchs (Daihatsu Charade), Arno Reuß (Audi 50) und Frank Olivieri (Irmler-Corsa) drei starke Mitbewerber. In Führung liegend mußte Lembke dann auf der letzten Prüfung mit einem technischen Defekt aufgeben. Somit siegte etwas überraschend Fuchs vor Reuß und Olivieri. In der Gruppe F bis 1600 ccm siegte Ralf Simon im VW Golf vor Michael Gräff im Toyota Corolla. Glück im Unglück hatte Kai Hantel, der Sohn der Fahrtleiters. Nach einem Verbremser in WP 5 rollte der Peugeot 106 über die linke Seite ab, ehe ein Baum die Fahrt endgültig stoppte.
Im neuen Mazda 323 sah Werner Mangold lange Zeit wie der sichere Sieger in der Klasse G3 aus. Zu deutlich war sein Vorsprung auf die Konkurrenz. Doch ein Dreher in der letzten Prüfung kostete rund 20 Sekunden. Mangold rettete zwar seinen Klassensieg, jedoch nur mit hauchdünnen 0,1 Sekunden vor Markus Rosam im BMW 318iS. Mit nur weiteren drei Zehnteln Rückstand wurde Gernot Gräf mit seinem Audi A4 1,8 T dritter.
Endergebnis nach 6 Wertungsprüfungen:
gestartet 147 Teams/gewertet 109 Teams
1. Axel Friedhoff/Gerd Stein (Mitsubishi Lancer) 20.03,1 Minuten
2. Andreas Schüttler/Andre Weber (Opel Kadett GSi) + 34,7 Sekunden
3. Paul Jerlitschka/Dietmar Moch (Ford Escort Cosworth) + 36,0 Sek.
4. Joachim Hirsch/Fritz-Walter Vohl (Ford Escort Cosworth) + 37,9 Sek.
5. Andreas Dingert/Katharina Schmitt (VW Golf GTi) + 1.00,0 Mintuten
6. Axel Berger/Ralf Hildenbrandt (BMW M3) + 1.00,3 Min.
7. Frank Schrader/Stefan Jesse (Mercedes-Benz 190E) 1.06,3 Min.
8. Willi Wiegmann/Carsten Wallendszus (Renault Clio) + 1.12,1 Min.
9. Stephan Trenkel/Wolfgang Pletsch (Ford Escort RS 2000) + 1.14,2 Min.
10. Frank Dünker/Dominik Stuppi (Nissan Sunny) + 1.26,7 Min.
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