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2003-03-16 12:49:32 - ks
ALMS: Audi gelingt vierter Sebring-Sieg in Folge

Biela / Peter / Werner übernahmen 90 Minuten vor Schluß die Führung
Zum vierten Mal in Folge hat Audi das 12-Stunden-Rennen in Sebring gewonnen. Das Infineon Team Joest und das Team ADT Champion Racing lieferten sich mit ihren beiden Audi R8 über die gesamte 12-Stunden-Distanz einen spannenden Schlagabtausch. Der „amerikanische“ R8 führte die meiste Zeit, trotzdem siegte das Infineon Team Joest. Eine Gelbphase und ein unplanmäßiger Boxenstopp von Champion Racing spielte die Führung 90 Minuten vor Schluss in die Hände des deutschen Teams. Frank Biela / Philipp Peter / Marco Werner überquerten die Ziellinie mit nur 13,493 Sekunden Vorsprung vor JJ Lehto / Stefan Johansson / Emanuele Pirro. Die beiden favorisierten Bentley Speed 8, die aufgrund von Unstimmigkeiten am Heckdiffusor vom Ende des Feldes gestartet waren, schafften immerhin noch die Plätze drei (Herbert / Brabham / Blundell) und vier (Kristensen / Capello / Smith).

„Ich habe in Daytona gewonnen und in Monte Carlo. Aber dieser Sieg übertrifft alles. Sebring ist einzigartig“, freute sich Marco Werner. „Besonders stolz bin ich, ein Teil dieses historischen vierten Sieges in Folge des Joest Teams zu sein und dabei so lange im Auto gesessen zu haben. Ich habe einfach versucht, einen guten Job zu machen. Die Crew hat perfekt gearbeitet, die Strategie war so gut, wie man das von Joest Audi gewohnt ist. Wir haben versucht, Dreifach-Stints zu fahren, es hat funktioniert. Es war nicht einfach, mit den Reifen so lange zu fahren, man musste ziemlich aufpassen. Aber es hat geklappt – der Rest wurde an der Box gemacht. Danke an das Team!“

Porsche-Dreifachsieg
Bei der 51. Auflage des 12-Stunden-Rennens für Sportwagen und GT-Fahrzeuge auf dem Flugplatzkurs von Sebring im US-Bundesstaat Florida feierten Porsche-Kundenteams einen überlegenen Dreifachsieg in der GT-Klasse für seriennahe Rennsportwagen. Die amtierenden Meister, Porsche-Werksfahrer Lucas Luhr (Monaco) und Sascha Maassen (Belgien), gewannen den Saisonauftakt zur American Le Mans Series in einem Porsche 911 GT3 RS des Alex-Job-Racing-Teams. Für Luhr war es der vierte Sebring-Sieg in Folge und der dritte zusammen mit Maassen. Insgesamt fuhren acht Porsche unter die ersten Zehn in der GT-Kategorie.

Lucas Luhr im Ziel: „Wir konnten den Motor nicht über 8.000 U/min drehen, aber zum Glück hat es gereicht.“ Teamkollege Sascha Maassen sprach von einem „... großartigen Saisonbeginn. Von mir aus kann es so weiter gehen!“

1. Biela/Peter/Werner (Audi R8) 367 Runden
2. Johansson/Lehto/Pirro (Audi R8) + 13,493 Sek.
3. Herbert/Brabham/Blundell (Bentley) 4 Rd. zur.
4. Kristensen/Capello/Smith (Bentley) 5 Rd. zur.
5. Beretta/Jeannette/Papis (Panoz) 15 Rd. zur.
6. Kane/McCarthy/Salo (Audi R8) 16 Rd. zur.
7. Theys/Lienhard/van de Poele (Dallara-MG) 31 Rd. zur.
8. Fellows/O´Connell/Freon (Chevrolet) 35 Rd. zur.
9. Leuenberger/Graham/Maxwell (Panoz) 43 Rd. zur.
10. Luhr/Maassen (Porsche) 47 Rd. zur.


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