 |
ALMS: Werksfahrer verstärken Kundenteams in Sebring

|
 |
Jörg Bergmeister startet in Sebring für Alex-Job-Racing |
 |
 |
 |
 |
| Alle fünf Werksfahrer der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, sind mit den seriennahen Sportwagen privater Kundenteams am Start, wenn am kommenden Samstag in Sebring (Florida/USA) die 51. Auflage des 12-Stunden-Rennens ausgetragen wird. Das Rennen zählt als erster von acht Läufen zur diesjährigen American Le Mans Series (ALMS).
Als Kombination, die es zu schlagen gilt, treten Lucas Luhr (Monaco) und Sascha Maassen (Belgien) mit einem 911 GT3 RS des amerikanischen Alex-Job-Racing-Teams an. Die beiden Porsche-Werkspiloten gewannen 2002 gemeinsam den GT-Fahrertitel in der ALMS. Luhr gelang der Klassensieg in Sebring seit 2000 dreimal en suite. Maassen saß in den beiden vergangenen Jahren ebenfalls im Cockpit des siegreichen Porsche. Das Alex-Job-Racing-Team versucht 2003, den Hattrick in Sebring zu schaffen und startet als amtierendes Meister-Team in die aktuelle Saison.
Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) und Jörg Bergmeister (Langenfeld) machten Anfang Februar Schlagzeilen, als sie in ihrem seriennahen 911 GT3 RS gemeinsam mit zwei amerikanischen Fahrern den Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen von Daytona holten. Die beiden Deutschen verstärken ebenfalls als Porsche-Werksfahrer das private Alex-Job-Racing-Team.
Marc Lieb (Niefern) als fünfter Porsche-Werksfahrer ist für das amerikanische Orbit-Racing-Team dabei. Lieb, der Anfang dieses Jahres einen Werksvertrag erhielt und damit das jüngste Mitglied des Porsche-Kaders ist, beeindruckte in Daytona, als er mit einem 911 GT3 RS die schnellste GT-Trainingszeit fuhr. Der 22jährige teilt das Cockpit in Sebring mit den Amerikanern Leo Hindery und Peter Baron.
Drei Porsche-Rennsportwagen bringt die siegreiche Mannschaft des diesjährigen 24-Stunden-Rennens in Daytona, das Team "The Racers Group", an den Start. Team-Eigner Kevin Buckler fährt - wie in Daytona - selbst einen der 911 GT3 RS. Ex-Formel 1-Fahrer Eliseo Salazar (Chile) und Jim Pace (USA) wollen mit Buckler, der das Jahr 2002 als erfolgreichster Porsche-Privatfahrer der Welt mit dem Gewinn des Porsche Cup abschloss, den ersten Sebring-Sieg erringen.
Insgesamt 65 Rennsportwagen standen bei Nennungsschluss auf der Starterliste des ältesten Sportwagen-Rennens der USA. 19 Porsche-Sportwagen machen das Gros der mit 30 Fahrzeugen besetzten GT-Klasse aus.
Verwandte News: Gesamtsieg für Bernhard / Bergmeister Kurioses Regelwerk: Ford startet von der Pole Porsche-Werksfahrer wollen den GT-Sieg |  |